"Gewalt gegen Frauen"

Im Auftrag des Rates der EKD, 1999 (Teil 1)

Anmerkungen

Anmerkungen

Anmerkung 1:

Vg. Epd-Dokumentation 17/97 und 17a/97. Gewalt gegen Frauen - theologische Aspekte, Frankfurt/M.

Anmerkung 2:
H.-D. Schwind, J. Baumann u.a. (Hrsg.): Ursachen, Prävention und Kontrolle von Gewalt. Analysen und Vorschläge der Unabhängigen Regierungskommission zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt (Gewaltkommission), Band I, nennen für politische Gewalt Werte um 95 Prozent; die Shell-Studie "Jugend '92" gelangt für Jugendliche sogar zu Werten um 98 Prozent.

Anmerkung 3:
M. Weber: Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriß der verstehenden Soziologie. Tübingen 1972, S. 1.

Anmerkung 4:
J. Galtung: Strukturelle Gewalt. Beiträge zur Friedens- und Konfliktforschung. Reinbek 1975, S. 11

Anmerkung 5:
ebd., S. 13.

Anmerkung 6:
Vgl. ebd., S. 23f.

Anmerkung 7:
C.W. Mills: Politik ohne Verantwortung. München 1963, S. 20.

Anmerkung 8:
A. Giddens: Die Konstitution der Gesellschaft. Grundzüge einer Theorie der Strukturierung. Frankfurt/M 1995, S. 78.

Anmerkung 9:
J. Galtung, a.a.O., S. 23f.

Anmerkung 10:
Vgl. P. M. Blau: Structural Effects. In: American Sociological Review 25/1960, S. 178-193.

Anmerkung 11:
J. Galtung, a.a.O., S. 79.

Anmerkung 12:
A. Giddens, a.a.O., S. 62.

Anmerkung 13:
Vgl. A. Rich: Christliche Existenz in der industriellen Welt. Eine Einführung in die sozialethischen Grundfragen der industriellen Arbeitswelt. 2. Auflage. Zürich/Stuttgart 1964; ders.: Aufrisse, Vorarbeiten zum sozialethischen Denken. Zürich 1970.

Anmerkung 14:
Vgl. J. Galtung: Cultural Violence. In: Journal of Peace Research. 3/ 1990, S. 291.

Anmerkung 15:
Vgl. L. H. Margolis, D. Farrau: Unemployment: The Health Consequences in Children. North Carolina Medical Journal 12/1981, S. 849-850; A. Klocke, K. Hurrelmann: Armut und Gesundheit. Inwieweit sind Kinder und Jugendliche betroffen?, Zeitschrift für Gesundheitswissenschaften. 2. Beiheft 1995, S. 138-151; E. Barlösius, E. Feichtinger u.a. (Hrsg): Ernährung in der Armut. Gesundheitliche, soziale und kulturelle Folgen in der Bundesrepublik Deutschland. Berlin 1995.

Anmerkung 16:
E. Lundgren: Die Normalisierung der Gewalt. Zwei Partner - zwei Strategien. Zitiert nach G. Petterson: Die Macht haben nach wie vor die Männer. In Schweden gibt es ein großes Problem: Gewalt gegen Frauen. In: Frankfurter Rundschau vom 3.5.97.

Anmerkung 17:
H. Arendt: Macht und Gewalt.(1970) München 1996, S. 36. Die Wortbedeutungen von Gewalt und Macht überschneiden sich teilweise im Sinne von Kraft, Stärke, Vermögen (vgl. Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Band 6. München 1991, Sp. 4955ff). Dennoch wollen wir die Begriffe eindeutig voneinander trennen.

Anmerkung 18:
M. Weber, a.a.O., S. 28f.

Anmerkung 19:
H. Arendt, a.a.O., S. 45.

Anmerkung 20:
W. Huber: Die tägliche Gewalt. Gegen den Ausverkauf der Menschenwürde. Freiburg 1993, S. 162.

Anmerkung 21:
A. Giddens: Konstitution der Gesellschaft, a.a.O., S. 66.

Anmerkung 22:
Vgl. A. Giddens, a.a.O.

Anmerkung 23:
ebd., S. 78

Anmerkung 24:
Vgl. Artikel 1 der Erklärung der Menschenrechte von 1948: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen."

Anmerkung 25:
A. Giddens: Wandel der Intimität. Sexualität, Liebe und Erotik in modernen Gesellschaften. Frankfurt/M 1993, S. 137.

Anmerkung 26:
J. Galtung, a.a.O., S. 12.

Anmerkung 27:
Vgl. N. Elias: Über den Prozeß der Zivilisation. Soziogenetische Untersuchungen. Erster und zweiter Band. Frankfurt/M 1976.

Anmerkung 28:
R.J. Gelkes, zitiert nach Helge Peters: Gewalt in der Familie. In: Soziologische Revue, Sonderband Familie. 1994, S. 268.

Anmerkung 29:
Vgl. Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit (Hrsg.): Hilfen für mißhandelte Frauen. Stuttgart 1981.

Anmerkung 30:
Vgl. P. Wetzels, C. Pfeiffer: Thesenpapier zur Gewalt gegen Frauen im sozialen Nahraum. Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V., Hannover 1996, S. 3.

Anmerkung 31:
Diese Verschränkung von Subjektivem und Objektivem, von Personalem und Strukturellem und die existentielle Verwicklung des Menschen darin wird von Arthur Rich auf dem Hintergrund der christlichen Erbsündelehre als Dialektik von personalem Bösen interpretiert: "Und dies alles meint nun eben eine Existenz, in der der Mensch schließlich nur noch mit sich selber rechnet, seinen eigenen Bedürfnissen, Wünschen, Hoffnungen und Ambitionen höchste Priorität einräumt und damit der Tendenz nach die dialogische in eine monologisch-monokratische Existenz verkehrt. Dies nach der biblischen Sicht der Sache fundamental Böse, das sich immer wieder von neuem wiederholt und in der christlichen Dogmatik den sehr mißverständlichen Begriff der 'Erbsünde' angenommen hat, ist der Grund des personal wie des strukturell Bösen in seiner unheilvollen Dialektik. Christlich bestimmte Humanität macht sich darum über die Wirklichkeit der geschichtlichen Welt keinerlei Illusionen. Sie weiß, daß in ihr bis hinab in die letzten Fundamente personell und strukturell Böses am Werke ist". A. Rich: Wirtschaftsethik. Grundlagen in theologischer Perspektive. Gütersloh, 2. Aufl. 1985, Band I, S. 179f.

Anmerkung 32:
Vgl. G. Lerner: Die Entstehung des Patriarchats. Frankfurt/M 1991.

Anmerkung 33:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Gewalt in Ehe und Partnerschaft. Köln 1996, S. 28f.

Anmerkung 34:
Vgl. C. Hagemann-White (Hrsg.): Strategien gegen Gewalt im Geschlechterverhältnis. Bestandsanalyse und Perspektiven. Pfaffenweiler 1992.

Anmerkung 35:
Vgl. J. Lempert/ B. Oelemann: "... dann habe ich zugeschlagen." Männer-Gewalt gegen Frauen. Hamburg 1995.

Anmerkung 36:
Vgl. Österreichisches Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie (Hrsg.): Gewalt in der Familie. Wien 1991.

Anmerkung 37:
Gesetz zum Schutz der Beschäftigten vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz vom 30.6.1994, § 2, Abs. 2.

Anmerkung 38:
B. Riedmüller: Frauen haben keine Rechte. Zur Stellung der Frau im System sozialer Sicherheit. In: I. Kickbusch, B. Riedmüller (Hrsg.): Die armen Frauen. Frauen und Sozialpolitik. Frankfurt/M 1984, S. 46.

Anmerkung 39:
Ebd., S. 55.

Anmerkung 40:
B. Sellach: Armut - Wohnungsnot - Gewalt. Forderungen an eine neue Sozialpolitik für Frauen. Zeitschrift für Frauenforschung 1 + 2/1995, S. 76.

Anmerkung 41:
U. Beck: Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Frankfurt/M 1986, S. 130.

Anmerkung 42:
So heißt es zu Beginn: "Brüder, hört ihr nicht die 'Seufzer, tiefer als alle Worte' von Frauen, die unter Krieg, Gewalt, Armut, Ausbeutung und Verachtung leiden in einer Welt, die weitgehend von Männern kontrolliert wird? Schwestern, seht ihr nicht, wie tief sich die Männer in den Fängen ihrer eigenen Macht und ihrer vermeintlichen Überlegenheit verstrickt haben?"; abgedruckt in: Materialien zur Vorbereitung der EKD-Synode 1989, Gemeinschaft von Frauen & Männern in der Kirche, 1989 EKD Hannover, S. 75; dort findet sich auch eine Chronologie der Ereignisse, die zur Ökumenischen Dekade 1988-1998 führten, S. 74; s. Materialheft S. 1f.

Anmerkung 43:
S. Materialheft S. 1.

Anmerkung 44:
Vgl. dazu die ausführliche Dokumentation: Ökumenischer Gruppenbesuch in Deutschland, hrsg. vom Kirchenamt der EKD im Auftrag des Vorbereitungskreises für den ökumenischen Gruppenbesuch, Hannover 1995.

Anmerkung 45:
Vgl. den Wortlaut der Beschlüsse in: Berichte über die Tagungen der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Band 43, Bad Krozingen 1989, S. 803-805; s. Materialheft, S. 3ff.

Anmerkung 46:
Bericht des Rates über die Arbeit in der EKD und ihrer Gliedkirchen zur Dekade "Kirche in Solidarität mit den Frauen; in: Berichte über die Tagungen der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Band 51, Friedrichshafen 1995, S. 927-950, (Zitat: S. 940); dort findet sich auch der Beschluß, die vorliegende Studie in Auftrag zu geben (S. 174); s. Materialheft, S. 7.

Anmerkung 47:
S. Materialheft, S. 8; zur Kampagne gegen Kinderprostitution s. Kapitel IV.3 und V.

Anmerkung 48:
S. Materialheft, S 9f; ähnlich lautete der Protest der bayerischen Landessynode gegen den Terror an Frauen und Mädchen in serbischen Lagern vom November 1992.

Anmerkung 49:
Vgl. den Wortlaut der Beschlüsse in: Verhandlungen der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, 10. Tagung, Siebte Synode, 3. Dezember 1990, hrsg. vom Kirchensynodenvorstand, Darmstadt, S. 368f; zur Umsetzung der Beschlüsse s. Kapitel IV.2.

Anmerkung 50:
So auch die Überschriften der entsprechenden Kapitel in: Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche, Vorlage der Kirchenleitung zum Schwerpunktthema der Landessynode 1993, im Auftrag der Kirchenleitung der EKvW hrsg. von der Arbeitsgruppe zum Schwerpunktthema der Landessynode 1993, S. 7f sowie in dem gleichnamigen Arbeitsheft, S. 16-25; s. Materialheft, S. 11.

Anmerkung 51:
Vgl. dazu: Verhandlungen der 2. ordentlichen Tagung der 12. Westfälischen Landessynode vom 1. bis 5. November 1993, Bielefeld, S. 84.

Anmerkung 52:
Ebd. S. 161; die Arbeitsgruppe erstellte daraufhin zunächst eine erste Bestandsaufnahme über die verschiedenen Bereiche, in denen zur Gewaltthematik gearbeitet wird.

Anmerkung 53:
Verhandlungen der 3. (ordentlichen) Tagung der 12. Westfälischen Landessynode vom 24. bis 28. Oktober 1994, Bielefeld, S. 232; ebenfalls abgedruckt in: Materialien für den Dienst in der Evangelischen Kirche von Westfalen, Landessynode 1994, Reihe A, Heft 39, Bielefeld 1994, S. 74f. Auch die bayerische Landessynode im November/Dezember 1995 befaßte sich mit den Problemen des Sextourismus, vgl.: Verhandlungen der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, 12. ordentliche Tagung (95), Regensburg vom 25. November bis 1. Dezember 1995, S. 180.

Anmerkung 54:
Frauen unterwegs, Zeitschrift der EFHiD, Gewalt gegen Frauen, Heft 11, November 1995.

Anmerkung 55:
Lila Blätter, Rundbrief des Frauenreferates der EKvW, Nr. 7, Januar 1993.

Anmerkung 56:
Evangelische Frauenzeitung in Bayern -"efi", Nr. 4, 1993.

Anmerkung 57:
Sanftmut den Männern. Der Gewalt widerstehen, Werkheft zum Männersonntag 1993, hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft der Männerarbeit der EKD, Kassel 1993.

Anmerkung 58:
männerforum: Männer-Gewalt, Zeitschrift der Männerarbeit der EKD, hrsg. von der Männerarbeit der EKD, Nr. 9, 1993.

Anmerkung 59:
Jochen Kuhn: Der mißbrauchte Gott. Zur sexuellen Kindesmißhandlung, in: dokumentiert - Reformierte KirchenZeitung, Nr. 5, 1995.

Anmerkung 60:
Vgl. auch die umfassende gleichnamige Dokumentation der Tagung; Veranstaltungen zum Thema der theologischen Wurzeln der Gewalt boten auch das Nordelbische Frauenwerk im November 1996 sowie die Initiative der pfälzischen Landeskirche "Frauen wagen Frieden" und der Theologinnenkonvent in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Evangelischen Kirche der Pfalz im September 1996 an.

Anmerkung 61:
Erste Referentin war seinerzeit die Niederländerin Jenny Schneider-van-Egten.

Anmerkung 62:
S. das Beispiel einer Veranstaltungsankündigung im Materialheft, S. 13f. Für 1997 hat die Bremische Kirche Mittel für ein Projekt "Gewalt gegen Frauen" bewilligt, das Bezug auf die Ergebnisse des Dekade-Gruppenbesuchs und die vorliegende Studie nehmen soll. Dabei wird die Arbeitsgruppe "Sexuelle Gewalt" als Unterstützungskreis fungieren.

Anmerkung 63:
Z.B. Amnesty for women, Zeitschrift Brigitte, Landeskriminalamt Hamburg.

Anmerkung 64:
In den Planungsgesprächen des Arbeitskreises wurde im übrigen ausdrücklich auf den Beschluß der EKD-Synode zu "Gewalt gegen Frauen" Bezug genommen.

Anmerkung 65:
Evangelische Akademie Iserlohn: Wider die Gewalt-Verhältnisse, Tagungsprotokoll 42/1992, Frauenreferat der EKvW, Dortmund.

Anmerkung 66:
S. Materialheft, S. 15f; eine ganz ähnliche, ebenfalls viermal zwei Tage stattfindende Fortbildungsreihe für Multiplikatorinnen zum Thema Sexueller Mißbrauch wurde 1994/95 in der westfälischen Kirche von der Evangelischen Akademie Iserlohn, dem Frauenreferat der EKvW, Evangelische Erwachsenenbildung (EEB), Pastoralkolleg und dem Amt für Jugendarbeit als Träger veranstaltet. Der Ausschuß für Frauenarbeit der Evangelisch-Reformierten Kirche bot in Zusammenarbeit mit der EEB Niedersachsen im März 1996 ein Seminar für Leiterinnen von Frauenkreisen zur Thematik "Gewalt gegen Frauen" an. Siehe im Materialheft die Tagungsankündigung der Ev. Akademie Loccum "Wie schützen wir unsere Kinder. Vom gesellschaftlichen Umgang mit sexueller Gewalt", vom 19. - 21. Sept. 1997, S. 17f.

Anmerkung 67:
Veranstalter/innen: Gleichstellungsstelle und Jugendamt der Stadt Stuttgart, Frauenbeauftragte der Evangelischen Landeskirche Württemberg, Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg und Volkshochschule Stuttgart; s. Materialheft, S. 19f.

Anmerkung 68:
"Ich will das nicht". Sexuelle Gewalt an Mädchen, hrsg. vom Diakonischen Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V. und vom Diakonischen Werk der Evangelischen Landeskirche in Württemberg e.V.; u.a. enthält diese Publikation ein ausführliches und gut gegliedertes Literaturverzeichnis.

Anmerkung 69:
Himmel und Erde. Pädagogische Materialien zum Thema "Frauen in Gewaltverhältnissen", OKE 32, hrsg. von Ulrike Hofmann (Arbeitsstelle Frauen in der Kirche der EKHN) und Cornelia Rohloff (Arbeitsstelle für Erwachsenenbildung der EKHN), Darmstadt 1995. Das Projekt beinhaltete zudem eine thematische Kunstausstellung im Herbst 1995 in Frankfurt inklusive Katalog (Himmel und Erde - Frauen in Gewaltverhältnissen, hrsg. u.a. von Brigitte Franzen im Auftrag der EKHN, Marburg 1995; s. Materialheft, S. 21ff) einen Videofilm unter dem Titel "Evas Töchter beweinen ihre Wunden" sowie ein zentrales Veranstaltungsprogramm zum Thema.

Anmerkung 70:
Zerrissen. Zwangsprostitution und Vergewaltigung im Krieg, hrsg. vom Amt für kirchliche Dienste, Kassel 1995.

Anmerkung 71:
Gewalt gegen Frauen, Arbeitsmaterialien für Veranstaltungen gegen Rassismus und Sexismus, Sexismus/Rassismus-Gruppe im Nordelbischen Frauenwerk, April 1994, Nr. 2

Anmerkung 72:
Wir Frauen in der Kirche, Sexualität von Frauen, Arbeitshilfe für Frauengruppen, hrsg. vom Nordelbischen Frauenwerk, März 1996, zur Entstehungsgeschichte vgl. die Einleitung.

Anmerkung 73:
Von Frauennot und Männerangst. Gewalt. Hrsg. v. der Ev. Kirche der Pfalz, Landeskirchenrat, Speyer 1997

Anmerkung 74:
Ansonsten liegt aus den östlichen Gliedkirchen leider kaum Material vor.

Anmerkung 75:
Vgl. dazu die ausführliche Dokumentation: Frauen im Zentrum. Begegnen - Auseinandersetzen - Verabreden, Dokumentation zum Evangelischen Kirchentag 1993 in München, hrsg. von der Arbeitsgruppe "Frauenzentrum beim Kirchentag in München" des Arbeitsbereichs Frauen in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern und der Evangelischen Frauenarbeit in Bayern, München 1994.

Anmerkung 76:
S. Materialheft, S. 25.

Anmerkung 77:
Vgl. Lit.-Verz. Martin Dubberke; Fragebogenaktion der Männerarbeit der EKiBB auf dem Ev. Kirchentag 1997 in Leipzig; s. Materialheft, S. 27f.

Anmerkung 78:
S. Materialheft, S. 29.

Anmerkung 79:
Das Fraueninformationszentrum ist eine Beratungseinrichtung, die u.a. von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg finanziert wird; s. das Faltblatt im Materialheft, S. 31f.

Anmerkung 80:
Dem Arbeitskreis gehörten folgende Mitglieder an: die Westfälische Arbeitsstelle "Ökumenische Dekade", Soest; die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.; die Männerarbeit der EKvW, Schwerte-Villigst; das Informationszentrum 3. Welt, Herne; die Vereinte Evangelische Mission; die Dortmunder Mitternachtsmission; das Frauenreferat der EKvW, Dortmund; kreiskirchliche Frauenausschüsse und Kirchenkreise in der EKvW; s. das Faltblatt im Materialheft, S. 33f.

Anmerkung 81:
Auszug aus dem o.g. Faltblatt der EKvW.

Anmerkung 82:
Vgl. auch die umfassende Dokumentation: Kinderprostitution und Tourismus. Die deutsche Kampagne gegen Kinderprostitution im Sextourismus 1991-1994; s. Materialheft, S. 35ff. Ebenfalls beteiligt war die EFD an einer 1993 ins Leben gerufenen bundesweiten Kampagne zur Änderung des § 19 Ausländergesetz, die das uneingeschränkte, eigenständige Aufenthaltsrecht für ausländische Ehegatten bei der Eheschließung fordert, um zu verhindern, daß mißhandelte ausländische Ehefrauen, die vor Ablauf von vier Ehejahren vor ihren Männern geflüchtet sind, bzw. von ihnen verlassen wurden, ihr Aufenthaltsrecht verlieren; vgl. dazu: Kampagne zur Änderung des § 19 Ausländergesetz, Verlauf, Stand, Perspektive, Dokumentation 1993/94, hrsg. von der Bundesweiten Initiative zur Änderung des Paragraphen 19 Ausländergesetz. Die EFD gab in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 8 (Flüchtlingsfrauen) zur Vorbereitung der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 anläßlich einer Tagung im September 1995 in Bonn die Dokumentation "Zur Situation von Flüchtlingsfrauen im Asylverfahren und in Sammelunterkünften" heraus. Auch hier spielt die Gewaltthematik eine entscheidende Rolle. Für eine Gesetzesänderung hinsichtlich der Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe (§177, 178 StGB) unter Ausschluß des Widerspruchsrechts der Ehefrau als Verfahrenshindernis hat sich die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (EAF) eingesetzt; s. Materialheft, S. 43f.

Anmerkung 83:
S. Materialheft, S. 45f.

Anmerkung 84:
Vgl. dazu den Materialordner der Westfälischen Arbeitsstelle "Ökumenische Dekade - Solidarität der Kirche mit den Frauen (1988-1998)": Frauen in Schwarz, hrsg. von Antje Heider-Rottwilm, 1995; s. Materialheft, S. 47ff.

Anmerkung 85:
S. Materialheft, S. 51ff.

Anmerkung 86:
Weltgebetstag 1997: Wachsen - wie ein Samenkorn zum Baum, hrsg. vom Deutschen Weltgebetstagskomitee nach der vom Internationalen WGT-Komitee herausgegebenen Gottesdienstordnung von Frauen aus Korea, 1996; s. Materialheft, S. 59ff.

Anmerkung 87:
Erstellt werden diese Materialien in Zusammenarbeit von der Westfälischen Arbeitsstelle "Ökumenische Dekade", der Arbeitsstelle Gottesdienst der EKvW, der Männerarbeit der EKvW und dem Frauenreferat der EKvW.

Anmerkung 88:
S. Materialheft, S. 69f.

Anmerkung 89:
Mache der Furchtsamen Mut. Frauen predigen über Gewalt gegen Frauen in biblischen Texten, hrsg. von Jutta Blanke im Auftrage des Amtes für Öffentlichkeitsdienst der Bremischen Evangelischen Kirche.

Anmerkung 90:
Zusätzlich wurden in der Gemeinde drei Frauenabende mit dem Thema "Unsere alltägliche Erfahrung von Gewalt" veranstaltet; s. Materialheft, S. 71.

Anmerkung 91:
Stand Sommer 1997.

Anmerkung 92:
Nicht aufgenommen werden in der Regel wohnungslose Frauen sowie Frauen mit unbehandelten Suchtproblemen und akuten psychischen Erkrankungen.

Anmerkung 93:
Vgl. Dokumentation der Beratungsstelle Cosmarweg, Frauenzufluchtswohnungen, DW Berlin-Brandenburg e.V., Cosmarweg 17-19, 13591 Berlin.

Anmerkung 94:
S. Faltblatt der AG Evangelische Frauenhäuser im Materialheft, S. 73f.

Anmerkung 95:
Vgl. dazu die Dokumentation: Fachforum, Vielfalt ist Stärke, vom 19.-21. September 1994 in der Deutschen Landesjugendakademie, Bonn, veranstaltet vom Arbeitskreis Verbandliche Frauenhausarbeit; zu den Forderungen s. das Materialheft, wo sich zudem Informationsmaterialien einzelner Frauenhäuser finden, S. 75ff.

Anmerkung 96:
So fanden u.a. Fortbildungen zu folgenden Themen statt: Behandlung der Opfer, Opferdynamik und Traumaverarbeitung, Grenzüberschreitung und Mißbrauch in der Therapie.

Anmerkung 97:
Vgl. etwa die deutsche Veröffentlichung des Buches von Fanita English: Es ging doch gut - was ging denn schief? Beziehungen in Partnerschaft, Familie und Beruf, München (4) 1988.

Anmerkung 98:
So im Dezember 1995 in Siegen und im September 1996 in Eisenach mit dem Thema "Beratung und Therapie mit Gewalttätern am Beispiel ambulanter Psychotherapie und Psychologischer Beratung mit Sexualstraftätern - Möglichkeiten und Grenzen".

Anmerkung 99:
Vgl. Bericht des Arbeitskreises "Sexueller Mißbrauch" der Ev. Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen, Düsseldorf 1993; s. Materialheft, S. 81ff.

Anmerkung 100:
Vgl. dazu: Dortmunder Mitternachtsmission e.V., Jahresbericht 1995; s. Materialheft, S. 85ff.

Anmerkung 101:
Laut des Aufrufes zur bundesweiten Aktion gegen die Wohnungsnot von Frauen für den 20./21. September 1996, hrsg. von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V., waren im Jahr 1995 ca. 170.000 Frauen sowie ca. 180.000 Kinder und Jugendliche wohnungslos.

Anmerkung 102:
Finanziert wurde das Projekt vom Hessischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Sozialordnung sowie vom Hessischen Landeswohlfahrtsverband.

Anmerkung 103:
Vgl. Diakonisches Werk Kassel-Stadt, -Land und Kaufungen, Jahresbericht 1995, Karla 3.

Anmerkung 104:
Aus einer Umfrage der Ev. Frauenhäuser aus dem Jahr 1992.

Anmerkung 105:
S. Materialheft, S. 97ff.

Anmerkung 106:
Die Veröffentlichung soll noch 1997 erfolgen.

Anmerkung 107:
WCC, WOMEN/ UNIT III, Report of Regional Women's Desk Meeting, Geneva 10-16, February 1992, S 2.

Anmerkung 108:
Hrsg. KEK, ÖRK, Befähigt zu Lieben. Die Erklärung von Ballycastle von einer europäischen Zusammenkunft zum Thema "Gewalt gegen Frauen", 29.11. - 04.12.1994, s. Materialheft, S. 89ff.

Anmerkung 109:
Zu den regionalen Konferenzen siehe Hrsg. WCC-Women's Team, Decade Link Nr. 14, March 1994, Violence against Women, Asian regional consultation 01. - 06.08.1993, Bali/Indonesia und Latin American Consultation on Violence against Women, 10. - 14.09.1993, San Josè, Costa Rica.

Anmerkung 110:
Die Aktionsplattform bekräftigt die Deklaration der UN-Menschenrechtskonferenz 1993 in Wien, in der es heißt: "Die Menschenrechte der Frauen und der minderjährigen Mädchen sind ein unveräußerlicher, integraler und unabtrennbarer Bestandteil der allgemeinen Menschenrechte" und stellt fest: "Alle Menschenrechte von Frauen und Mädchen (sind) zu fördern und zu schützen". "... jede Form von Gewalt gegen Frauen und Mädchen (ist) zu verhindern und zu beseitigen"; in: Ergebnisse der 4. Weltfrauenkonferenz, hrsg. vom Bundesminsterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bonn, März 1996, S. 7 - 13.

Anmerkung 111:
Aruna Gnanadason, Die Zeit des Schweigens ist vorbei, Luzern 1993, S. 23 ff.

Anmerkung 112:
Grace Amue, Mary Getui, Violence against Women - Reflections by Kenian Women Theologians, Acton Publishers, Nairobi, Kenya 1996.

Anmerkung 113:
S. dazu, hrsg. WCC, Programme Unit III, Together with energy toward the end of the Ecumenical Decade and beyond, S. 18 f.

Anmerkung 114:
Diese und weitere Handlungsschritte von Kirchen siehe in: Westf. AST Ökumenische Dekade (Hrsg.). Dekadematerialien 4, Thema "Gewalt", Soest 1992 und Aruna Gnanadason, Die Zeit des Schweigens ist vorbei, S. 53 ff.

Anmerkung 115:
S. Materialheft, S. 95f.

Anmerkung 116:
S. Materialheft, S. 97ff.

Anmerkung 117:
Die Ergebnisse sind zusammengefaßt in: Mary John Mananzan u.a.( Hrsg.). Women Resisting Violence - Spirituality for Life, New York 1996.

Anmerkung 118:
Aruna Gnanadason, Musimbi Kanyoro, Lucia Ann Mc Spadden (Hrsg.): Women, Violence and Nonviolent Change, WCC Publications, Geneva 1996.

Anmerkung 119:
Elisabeth G. Yoder: Peace (Hrsg.). Theology and Violence against Women, Institute of Mennonite Studies, Elkhart, Indiana, 1992.

Anmerkung 120:
Dokumentation: 7. Rundbrief der Ökumenischen Dekadekonferenz 1994. Hrsg. von der Ökumenischen Projektgruppe, Düsseldorf.

Anmerkung 121:
Vgl. dazu die Dokumentation: Ökumenischer Gruppenbesuch in Deutschland, Hannover 1995.

Anmerkung 122:
Hrsg. von der katholischen Arbeitsgruppe in der Ökumenischen Projektgruppe, Düsseldorf, 1996.

Anmerkung 123:
Vgl. dazu: Ökumenische Versammlung in Erfurt "Versöhnung suchen - Leben gewinnen" im Auftrag der ACK hrsg. von Klaus Lefringhausen, Frankfurt, 1997. S. Materialheft, S. 101f.

Anmerkung 124:
EFD (Hrsg.): Theologische Aspekte der Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Frankfurt/M., September 1996; s. epd-Dokumentation 17a/97, a.a.O.

Anmerkung 125:
Vgl. epd-Dokumentation 17/97, S. 70ff.



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