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Stechpalme

Martin-Luther-Singen

In Bielefeld und Umgebung war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das so genannte Martin-Luther-Singen weit verbreitet. Es fand jedes Jahr am Abend des 10. November statt. In dem überwiegend evangelischen Gebiet gingen die Kinder im Alter von sechs bis ca. zwölf Jahren von Tür zu Tür, um im Namen von Martin Luther Gaben zu erheischen. Diese Gaben waren u. a. Äpfel, Birnen, Nüsse, Pfefferkuchen, in städtischen Haushalten auch Bonbons und Kekse.

Nach und nach kam es immer öfter zu Beschwerden, vor allem von Geschäftsinhabern. Diese wurden zunehmend mit wahren Rudeln von Kindern konfrontiert, die lautstark ihre Gaben einforderten und häufig mehr als einmal vor der gleichen Tür erschienen. Vor allem Lehrer und Pfarrer wollten dieser Verrohung des traditionellen Martinssingens entgegensteuern.

Martin
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Publikationsdatum dieser Seite: 30.06.2014 12:12