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Stechpalme

Martinsgans

Die Verbindung des Martinstages zu den Gänsen hat verschiedene Gründe. Zum Martinstag lief das Pachtjahr aus. Die Gans galt als Währung der armen Leute. Der Federkiel diente zum Schreiben und schreiben konnte nur der Adel, nicht aber die Bauern. Auch die Gänsedaunen waren bei reichen Leuten sehr beliebt, garantierten sie doch ein warmes und weiches Bett.

Der Gänsebraten zum Martinstag war die letzte Gelegenheit für ein ausgiebiges Festmahl vor der damaligen Adventsfastenzeit. Die Gänse konnten zu dieser Jahreszeit nicht mehr auf die Weide. Durch die Stallfütterung waren sie nun am fettesten und ergaben einen köstlichen Festbraten. Im Winter war der Platz in den Ställen knapp bemessen, somit nutzten viele Bauern noch die Gelegenheit, auf den Martinimärkten einige ihrer Gänse zu verkaufen, um gut über den Winter zu kommen.

Martin
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Publikationsdatum dieser Seite: 04.04.2014 12:26