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Epiphanias

Epiphanias ist das zweitälteste christliche Fest nach Ostern und wird am 6. Januar begangen. An diesem Tag wird die Offenbarung der Göttlichkeit (Epiphanie) des Herrn gefeiert. Das heute zentrale Festthema bildet dabei die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland. Das Fest hat seinen Ursprung als Geburtsfest in Ägypten und ist noch heute das Weihnachtsfest orthodoxer Christen.

Am 6. Januar wird das nach Ostern zweitälteste christliche Fest begangen. Es ist das Christusfest Epiphanias. Die Epiphaniszeit bildet den Abschluss des Weihnachtsfestkreises, der mit der Geburt Christi am 25. Dezember beginnt. An Epiphanias wird die Offenbarung der Göttlichkeit des Herrn gefeiert, die traditionell durch drei Erzählungen aus dem Neuen Testament deutlich wird. An erster Stelle steht dabei die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland (Matthäus 2, 1-12), des Weiteren die Taufe Jesu im Jordan (Matthäus 4, 1-11) und schließlich das erste Wunder Jesu durch die Verwandlung von Wasser zu Wein bei der Hochzeit von Kana (Johannes 2, 1-11). Heute bilden in evangelischen Gottesdiensten die Erzählungen der Taufe und des Weinwunders an den Sonntagen nach Epiphanias den Text der Evangeliumslesung.

Bis ins 4. Jahrhundert war der Hauptinhalt des Festes die Geburt und Taufe Jesu. Dieser Tag galt als Neujahrsbeginn, an dem alljährlich die beweglichen Feste des neuen Jahres bekannt gegeben wurden. Eine Verlagerung auf das heutige zentrale Festthema, die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland, fand erst nach der Verlegung des Geburtsfestes Christi auf den 25. Dezember statt. Martin Luther kritisierte diese einseitige Verlagerung stark. Er lehnte die Verehrung der Heiligen Drei Könige zulasten der anderen Festthemen ab, da er die Glaubwürdigkeit der Dreikönigslegende anzweifelte.

Autorin: Annika Mantel

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Publikationsdatum dieser Seite: 04.04.2014 12:01