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Evangelium

Evangelium (griech.) heißt übersetzt "Gute Nachricht" und bezeichnet zum einen die Heilsbotschaft von Jesus Christus, zum anderen ist es Sammelbegriff der ersten vier Schriften des Neuen Testaments, die Leben, Sterben und Auferstehung Jesu bezeugen: Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Die Evangelien sind zwischen 70 und 100 n. Chr. entstanden, verstehen sich jedoch nicht als Geschichtsbücher oder gar Biographien des Lebens Jesu. Sie setzen - abgesehen von Geburt und einigen Hinweisen auf Kindheit und Jugend Jesu - etwa bei seinem 30. Lebensjahr mit seiner Taufe ein.

Evangelium (griech.) meint ursprünglich die "Gute Nachricht" oder "Frohe Botschaft" und bezeichnet zum einen die Heilsbotschaft von Jesus Christus, zum anderen ist er Sammelbegriff der ersten vier Schriften des Neuen Testamentes, die Leben, Sterben und Auferstehung Jesu bezeugen: Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Die Evangelien sind zwischen 70 und 100 n. Chr. entstanden, verstehen sich jedoch nicht als Geschichtsbücher oder gar Biographien des Lebens Jesu. Sie setzen - abgesehen von Geburt und einigen Hinweisen auf Kindheit und Jugend Jesu - etwa bei seinem 30. Lebensjahr mit seiner Taufe ein. Das älteste Evangelium wird Markus zugeschrieben. Der Name verweist auf einen Begleiter des Apostels Paulus, der in der Apostelgeschichte (12,25; 13,5.13; 15,37) sowie in Philemon 24 genannt wird. Der von Jesus in seinen Jüngerkreis berufene Matthäus gilt in der kirchlichen Tradition als Verfasser des gleichnamigen Evangeliums. Lukas ist nach Kolosser 4,14 Arzt. Ihm wird das Evangelium sowie die Apostelgeschichte zugeschrieben. Nach Philemon 24 war Lukas ein Mitarbeiter des Paulus.

Matthäus, Markus und Lukas bieten ähnliche Schilderungen und werden deshalb Synoptiker (griech.: Zusammensehen, Überblick) genannt. Dies hat seine Ursache darin, dass Matthäus und Lukas den Markus sowie eine weitere Spruchquelle "Q" als Vorlage benutzt haben. Um sich einen Eindruck von dem Volumen der vorhandenen Paralleltexte zu verschaffen, kann man eine Synopse benutzen. Trotz dieser Gemeinsamkeiten setzen die drei Evangelisten unterschiedliche Akzente in der Interpretation. Das Johannesevangelium unterscheidet sich in der inhaltlichen Ausgestaltung deutlich von den Synoptikern. Johannes ist der kirchlichen Tradition nach der Bruder des Jakobus und Sohn des Zebedäus und gehörte zum engsten Kreis der Jünger Jesu (Matthäus 4,21; 10,2; 20,20; 26,37; 27,56; Markus 1,19f; 3,17; 10,35; Lukas 5,10; Johannes 21,2).

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Publikationsdatum dieser Seite: 03.12.2014 11:48