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Heilige Drei Könige

Die Bezeichnung "Heilige Drei Könige" sowie die Namensfestlegung auf Caspar, Melchior und Balthasar ist als Ergebnis von Annahmen und Interpretationen aus unterschiedlichen Jahrhunderten zu verstehen. Es handelt sich um die im Neuen Testament genannten Weisen aus dem Morgenland, denen als erste die Göttlichkeit des Herrn durch den Stern von Bethlehem offenbar wurde. Die Ankunft der Weisen ist heute das zentrale Thema am Epiphaniastag (6. Januar).

Die Weisen aus dem Morgenland, denen als erste die Göttlichkeit Christi durch den Stern von Bethlehem offenbar wurde, sind auch bekannt als die Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar. Diese Bezeichnung ist das Ergebnis von Annahmen und Interpretationen aus unterschiedlichen Jahrhunderten, die sich im Laufe der Zeit verfestigt haben:

Die Zahl Drei tauchte erstmals im 3. Jahrhundert auf und wurde aus der Anzahl der in der Bibel genannten Geschenke für Jesus abgeleitet (Gold, Weihrauch und Myrrhe). Die Bezeichnung der drei Weisen als Könige wurde einigen Quellen zufolge schon von Tertullian (Theologe, ca. 160-220) um 200 angegeben. Anderen Quellen zufolge soll sie erst im 6. Jahrhundert durch Cäsarius von Arles (Erzbischof von Arles 470/71-542) verbreitet worden sein, der ihre königliche Herkunft auf die kostbare Art der Gaben zurückführte. Im 9. Jahrhundert schließlich kam es zur Namensfestlegung auf Caspar, Melchior und Balthasar.

Die Popularität der Heiligen Drei Könige in Deutschland beruht in hohem Maße auf der Überführung ihrer angeblichen Reliquien von Mailand nach Köln durch den Kölner Erzbischof Reinald von Dassel am 23. Juli 1164.

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Publikationsdatum dieser Seite: 04.04.2014 11:58