Energiepolitik und erneuerbare Energien

Hannover, 16.07.2015 | Vom Grünen Gockel zum Energiedienstleistungsgesetz
Bedeutung des neuen Klimaschutz-Gesetzes für kirchliche Einrichtungen
Prof. Dr. Hans Diefenbacher: Im April 2015 wurde mit dem sogenannten Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) die europäische Energieeffizienzrichtlinie (2012/27/EU) in deutsches Recht umgesetzt. Das EDL-G schreibt vor, dass alle Unternehmen, die kein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) sind, Energieaudits entsprechend der europäischen Energieauditnorm (DIN EN 16247-1) durchführen müssen.



Heidelberg, 11.06.2015 | Was bedeutet das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) für kirchliche Institutionen?
Zur Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie in nationales Recht trat am 22. April 2015 das Energiedienstleistungsgesetz in Kraft. Da die kirchlichen Institutionen eine besondere Zielgruppe sind, die von den Anforderungen des Gesetzes durchaus betroffen sein werden, ...



Schwerte, Berlin, 26.01.2015 | Stellungnahme zum vorgelegten Regelungspaket Fracking
zum Stand der Entwürfe vom Dezember 2014
Die AGU und der Beauftragte für Umweltfragen des Rates der EKD haben über den Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union ihre Stellungnahme zum Regelungsentwurf "Fracking" vorgelegt. ...



Dresden, 12.11.2014 | EKD-Synode lehnt Fracking ab
11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf ihrer 7. Tagung
Zum Fracking hat die 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf ihrer 7. Tagung den folgenden Beschluss gefasst:



Hannover, 05.03.2013 | Kirchliche Umweltbeauftragte gegen jetzige Zulassung von Fracking
Die Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirchen in Deutschland zeigen sich besorgt über den zwischen Bundesminister Dr. Rösler und Bundesminister Altmaier abgestimmten Vorschlag zur Zulassung des Fracking-Verfahrens in Deutschland. In dem Text heißt es: „Unterschiedliche unabhängige Gutachten kommen im Kern zu dem Ergebnis, dass das Verfahren unter der Voraussetzung eingesetzt werden kann, dass der Schutz des Trinkwassers gewährleistet ist und keine nachteiligen Umweltbeeinträchtigungen eintreten."



Berlin, 15.10.2012 | Die EEG-Umlage muss auf mehr Schultern verteilt werden
Private Haushalte und Mittelstand entlasten, soziale Ungerechtigkeit bei der Finanzierung der Energiewende beenden
Anlässlich der heutigen Bekanntgabe der EEG-Umlagehöhe für das kommende Jahr appelliert die klima-allianz deutschland an die Bundesregierung, die wahren Kosten von Atom– und Kohlestrom zu berücksichtigen und die unnötige Privilegierung energieintensiver Unternehmen, die nicht unter internationalem Wettbewerbsdruck stehen, zu beenden. Nicht in erster Linie die Erneuerbaren Energien treiben den Preis der EEG-Umlage – sondern die Umlage-Befreiung für mehr als tausend Unternehmen, die diese erhalten. Diese Firmen verbrauchen rund 18 Prozent des deutschen Stroms, zahlen aber nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien. ....



Hannover, 30.04.1990 | Energieeinsparung - Umrisse einer umweltgerechten Politik im Angesicht der Klimagefährdung
Ein Diskussionsbeitrag des Wissenschaftlichen Beirats des Beauftragten für Umweltfragen des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD-Text 31, 1990
Im Januar 1989 wandten sich 31 Unterzeichner aus dem Raum der evangelischen Kirche in einem brieflichen Appell an den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie forderten darin den Rat auf, "knapp, eindeutig und in öffentlich-unüberhörbarer Form" zu erklären, "daß die Fortführung der bisherigen Atomenergiepolitik in der Bundesrepublik nicht mehr zu rechtfertigen ist". Der Rat hat daraufhin den Wissenschaftlichen Beirat seines Beauftragten für Umweltfragen um ein beratendes Votum gebeten. Dieses Votum ist vom Wissenschaftlichen Beirat - nach einem Zwischenbericht im Mai 1989 - im März 1990 vorgelegt worden. Es geht von der Überzeugung aus, daß ein Votum zur Atomenergiepolitik nur im Kontext von Energiepolitik und Umweltproblematik insgesamt formuliert werden kann.



Umwelt- und Klimaschutz aktiv in den Kirchen gestalten

Kontakt

Prof. Dr. Hans Diefenbacher
Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft (FEST)
Schmeilweg 5
69118 Heidelberg
Tel. 0 62 21 / 91 22 - 34
Fax 0 62 21 / 16 72 57
hans.diefenbacher@fest-heidelberg.de
http://fest-heidelberg.de/

Projektbüro Klimaschutz

In der jährlichen Antragsphase von Januar bis März eines Jahres können wieder kirchliche Antragesteller für drei Monate Anträge an die Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums stellen. Weitere Informationen und Beratung für die kirchlichen Antragsteller beim Projektbüro Klimaschutz der EKD.


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Publikationsdatum dieser Seite: 22.01.2017 21:04