Klimapolitik und CO2-Kompensation

Heidelberg, 22.01.2015 | Bundesumweltministerium fördert auch 2015 Klimaschutzmaßnahmen für Kirchen
Seit dem 1. Januar 2015 können kirchliche Antragsteller wieder neue Anträge im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) beim Projektträger Jülich einreichen. Die Förderung von Projekten läuft bereits seit dem Jahr 2008. Für kirchliche Antragsteller hält das BMUB ein eigenes Merkblatt zu den Fördermöglichkeiten bereit, das online abgerufen werden kann.



Dresden, 12.11.2014 | EKD-Synode 2014 zu Weltklimaverhandlungen
11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf ihrer 7. Tagung
Zu den Klimaverhandlungen COP hat die 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf ihrer 7. Tagung den folgenden Beschluss gefasst:



Berlin, 15.10.2012 | Die EEG-Umlage muss auf mehr Schultern verteilt werden
Private Haushalte und Mittelstand entlasten, soziale Ungerechtigkeit bei der Finanzierung der Energiewende beenden
Anlässlich der heutigen Bekanntgabe der EEG-Umlagehöhe für das kommende Jahr appelliert die klima-allianz deutschland an die Bundesregierung, die wahren Kosten von Atom– und Kohlestrom zu berücksichtigen und die unnötige Privilegierung energieintensiver Unternehmen, die nicht unter internationalem Wettbewerbsdruck stehen, zu beenden. Nicht in erster Linie die Erneuerbaren Energien treiben den Preis der EEG-Umlage – sondern die Umlage-Befreiung für mehr als tausend Unternehmen, die diese erhalten. Diese Firmen verbrauchen rund 18 Prozent des deutschen Stroms, zahlen aber nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien. ....



Berlin, 25.05.2011 | „Klima-Kollekte“ – ein neues Angebot für den Klimaschutz
Nikolaus Schneider eröffnet kirchlichen CO2-Kompensationsfonds
Klima-Kollekte ist ein kirchlicher Kompensationsfonds über den unvermeidbar anfallende Emissionen von Treibhausgasen ausgeglichen werden können. Der Fonds wird von den Gesellschaftern „Brot für die Welt“, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST Heidelberg) und dem Nordelbischen Missionszentrum (NMZ) getragen. Ziel sei, ein lebensverträgliches Maß an Kohlendioxid-Ausstoß zu erreichen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt über Klimaschutzprojekte der beteiligten kirchlichen Organisationen oder ihrer Partner in Entwicklungsländern und Osteuropa.



Klimaschutz in Kirchen
vom christlichen Auftrag zur Praxis
Der Klimawandel darf uns nicht kalt lassen. Von der weltweiten Staatengemeinschaft erwarten wir globale und tragfähige Lösungen. Aber nachdem bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen das notwendige Ziel nicht erreicht wurde, kommt es darauf an, dass wir alle unsere Kräfte bündeln und dass der Funke überspringt - durch das, was wir tun und wie wir es tun. Kirchen und Religionsgemeinschaften haben Gewicht und Stimme, sie verfügen über wirksame Netzwerke und über Strukturen, die wir so dringend benötigen. Sie können Beispiel gebend sein, wenn es darum geht, Verantwortung wahrzunehmen, Lebensstile zu hinterfragen, ein neues Bewusstsein zu schaffen und Gewohnheiten zu verändern. ...



Hannover, 16.07.2015 | Vom Grünen Gockel zum Energiedienstleistungsgesetz
Bedeutung des neuen Klimaschutz-Gesetzes für kirchliche Einrichtungen
Prof. Dr. Hans Diefenbacher: Im April 2015 wurde mit dem sogenannten Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) die europäische Energieeffizienzrichtlinie (2012/27/EU) in deutsches Recht umgesetzt. Das EDL-G schreibt vor, dass alle Unternehmen, die kein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) sind, Energieaudits entsprechend der europäischen Energieauditnorm (DIN EN 16247-1) durchführen müssen.



Heidelberg, 17.12.2013 | Klimaschutz in kirchlichen Gebäuden
1. Auswertung liegt vor
Seit Herbst 2008 können von kirchlichen Antragstellern im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums Anträge für die Erstellung von Klimaschutz-Teilkonzepten gestellt werden. Inzwischen liegen die Ergebnisse zahlreicher kirchlicher Klimaschutz-Teilkonzepte aus den evangelischen Landeskirchen und den katholischen Bistümern vor. In diesen werden Gebäude aus dem kirchlichen Bereich – darunter Kirchen, Gemeindehäuser/Pfarrheime, Pfarrhäuser/Pastorate und Kindergärten/Kindertagesstätten – auf deren energetischen Zustand untersucht und daraus investive sowie nicht-investive Handlungsempfehlungen abgeleitet.



Magdeburg, 09.11.2011 | Beschluss der Synode zum Klimabericht für die Evangelische Kirche in Deutschland 2011
4. Tagung der 11. Synode der EKD (Magdeburg, 06. bis 09. November 2011)
Der Umweltbeauftragte des Rates der EKD hat den Klimabericht erarbeitet, den der Rat der EKD der Synode vorgelegt. Fie Synode hat den Bericht mit diesem Beschluß akzeptiert.



Heidelberg, 12.01.2010 | Zur Ermittlung der CO2-Emissionen in den Landeskirchen
- Arbeitsanleitung (Endfassung) -
Bei der 7. Tagung der 10. Synode der EKD wurde im November 2008 in Bremen einstimmig der Beschluss gefasst, „der Rat der EKD möge den Gliedkirchen vorschlagen, das Ziel anzustreben, im Zeitraum bis 2015 eine Reduktion ihrer CO2-Emissionen um 25% – gemessen am Basisjahr 2005 – vorzunehmen.“ Um dies zu verwirklichen ist es erforderlich, die CO2-Emissionen der Landeskirchen für das Jahr 2005 und für die kommenden Jahre zu bestimmen. Nur dann kann festgestellt werden, ob dieses im Beschluss der EKD-Synode empfohlene Ziel erreicht wird – beziehungsweise wie weit die Landeskirchen auf diesem Weg vorangekommen sind.



Heidelberg, 31.07.2009 | Zur Ermittlung und Kompensation der CO2-Emissionen bei (Synodal)-Tagungen
- Eine Arbeitsanleitung -
Der Klimawandel ist ein globales Umweltproblem, zu dem wir alle beitragen. Treibhausgase schädigen das Klima unabhängig davon, wo sie entstehen. Für den Klimaschutz ist es daher unerheblich, wo die Emissionen eingespart werden: Emissionen an einem Ort können durch Klimaschutzmaßnahmen an einem anderen Ort ausgeglichen werden. Selbstverständlich ist der beste Weg, das Klima zu schützen, die Vermeidung von CO2-Emissionen. Doch ein noch so „klimafreundliches“ Verhalten kann nicht alle CO2-Emissionen vermeiden, solange man die betreffende Aktivität nicht komplett einstellt. Im Laufe des Jahres 2007 entstand daher die Überlegung, die Tagung der EKD-Synode im November 2007 erstmals möglichst „klimafreundlich“ durchzuführen, um so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Bemühungen bezogen sich dabei von vornherein unter anderem auf die Kompensation der aufgrund der Tagung anfallenden CO2-Emissionen. Nachdem der erste „Testlauf“ positiv bewertet wurde, wurden auch die CO2-Emissionen der EKD-Synodaltagung in Bremen im November 2008 kompensiert; die beiden Tagungen der EKD-Synode im Jahr 2009 (Würzburg und Ulm) sollen ebenfalls einbezogen werden.



Heidelberg / Hannover, 07.12.2009 | Kirche und Klimaschutz – ein Überblick
von Prof. Dr. Hans Diefenbacher und Dr. Renate Knüppel
In Kürze beginnt der Weltklimagipfel in Kopenhagen. In den letzten Monaten ist zunehmend deutlich geworden, dass der bevorstehende Weltklimagipfel eine große Möglichkeit bietet, die internationale Staatengemeinschaft beim globalen Klimaschutz einen entscheidenden Schritt voranzubringen. Aber es besteht auch die Gefahr, dass diese Chance vertan wird, wenn mit den dort getroffenen Vereinbarungen die Treibhausgas-Emissionen nicht ausreichend oder nicht schnell genug verringert werden. ...



Hannover, 28.02.1995 | Gefährdetes Klima
Unsere Verantwortung für Gottes Schöpfung.
Die vorliegende Studie ist das Ergebnis einer ebenso intensiv wie kooperativ und kontrovers geführten Diskussion im Beirat des Beauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für Umweltfragen. Der Beirat hat der Neigung zu "einfachen Antworten" und Patentrezepten widerstanden und auf die komplexe Vernetztheit der Probleme hingewiesen. Über die unser Leben bedrohende ernste Gefahr einer Klimakatastrophe und über das Ziel einer Verringerung der Emission klimagefährdender Gase bestand im Beirat Übereinstimmung. Auch über die Wege zu diesem Ziel war der Beirat weitgehend einig.



Hannover, 30.04.1990 | Energieeinsparung - Umrisse einer umweltgerechten Politik im Angesicht der Klimagefährdung
Ein Diskussionsbeitrag des Wissenschaftlichen Beirats des Beauftragten für Umweltfragen des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD-Text 31, 1990
Im Januar 1989 wandten sich 31 Unterzeichner aus dem Raum der evangelischen Kirche in einem brieflichen Appell an den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie forderten darin den Rat auf, "knapp, eindeutig und in öffentlich-unüberhörbarer Form" zu erklären, "daß die Fortführung der bisherigen Atomenergiepolitik in der Bundesrepublik nicht mehr zu rechtfertigen ist". Der Rat hat daraufhin den Wissenschaftlichen Beirat seines Beauftragten für Umweltfragen um ein beratendes Votum gebeten. Dieses Votum ist vom Wissenschaftlichen Beirat - nach einem Zwischenbericht im Mai 1989 - im März 1990 vorgelegt worden. Es geht von der Überzeugung aus, daß ein Votum zur Atomenergiepolitik nur im Kontext von Energiepolitik und Umweltproblematik insgesamt formuliert werden kann.



Umwelt- und Klimaschutz aktiv in den Kirchen gestalten

Kontakt

Prof. Dr. Hans Diefenbacher
Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft (FEST)
Schmeilweg 5
69118 Heidelberg
Tel. 0 62 21 / 91 22 - 34
Fax 0 62 21 / 16 72 57
hans.diefenbacher@fest-heidelberg.de
http://fest-heidelberg.de/

Projektbüro Klimaschutz

In der jährlichen Antragsphase von Januar bis März eines Jahres können wieder kirchliche Antragesteller für drei Monate Anträge an die Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums stellen. Weitere Informationen und Beratung für die kirchlichen Antragsteller beim Projektbüro Klimaschutz der EKD.


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Publikationsdatum dieser Seite: 22.01.2017 21:04