Nachhaltige Entwicklung
(UNCSD 2012)
Der "Rio+20"-Gipfel (UNCSD 2012) findet vom 20. bis 22.Juni statt. 20 Jahre nach dem Erdgipfel, der 1992 ebenfalls in Rio stattfand, nimmt die Weltgemeinschaft einen neuen Anlauf für eine global nachhaltige Entwicklung. Schwerpunkte der Beratungen werden sein:
der Vorschlag, "Sustainable Development Goals" zu entwicklen, die Ausgestaltung einer "Green Economy" und die Aufwertung der UN-Umweltbehörde zu einem Nachhaltigkeitsrat analog zum UN-Sicherheitsrat
Schwerte und Breklum, 10.05.2012 | Sonnentag
Aktion der AGU für Kitas zum Tag der Nachhaltigkeit
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der EKD-Gliedkirchen (AGU) lädt die evangelischen Kitas bundesweit dazu ein, am 4. Juni einen "Sonnentag" in den Einrichtungen zu gestalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen unterstützt sie dabei mit einer 20-seitigen Handreichung mit vielfältigen Anregungen. ...
Gottesdienstvorschläge zu Rio+20
Dr. Hubert Meisinger, Referent für Umweltfragen der EKHN, hat Vorschläge für die Gottesdienstgestaltung im Kontext mit der Rio+20Konferenz zusammengestellt. ...
Mitglied im Vorstand der AGU fährt nach Rio
Dr. Gudrun Kordecki, Mitglied im Vorstand der AGU, wird mit einer kirchlichen Delegation des eed im Juni nach Rio reisen. Sie wird am "People's Summit" teilnehmen und die Weltkonferenz vom 20.-22.6. beobachten.
Heidelberg, 15.12.2011 | Richtung Nachhaltigkeit
Indikatoren, Ziele und Empfehlungen für Deutschland
Ist Deutschland auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit? Eine Arbeitsgruppe der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft/Institut für interdisziplinäre Forschung (FEST) Heidelberg hat zum dritten Mal eine Studie vorgelegt, die mit 64 Indikatoren dieser Frage nachgeht. Die Veröffentlichung versteht sich - wie schon 2004 und 2008 - als Beitrag zur Diskussion um die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesrepublik.
Bonn, 18.11.2011 | Aktuelle Berichte von der Klimakonferenz 2011
Kirchlicher Durban-Klima-Blog ist online
Die internationale Klimadiplomatie steuert auf ihr nächstes Großereignis zu - die 17. Internationale Klimakonferenz steht vor der Tür. Ort des Geschehens ist diesmal Durban in Südafrika. Vom 28. November bis 09. Dezember 2011 steigt der Gipfel. Doch was kommt dabei eigentlich rum? Was wird doch debattiert? Wo gibt es Konflikte? Welche Erwartungen haben kirchliche und zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt an die Klimapolitik. Was tun sie in Durban, um sich Gehör zu verschaffen?
Bonn, 08.11.2011 | Klimafinanzierung - Handlungsoptionen für eine gerechte Klimapolitik
Klima der Gerechtigkeit: Plattform mit Forderungen für die Konferenz von Durban 2011
Klimafinanzierung ist ein zentrales Thema in den internationalen Klimaverhandlungen, das mitentscheidend für ein zukünftiges Klimaabkommen sein wird. Bei der Klimakonferenz in Durban im Dezember 2011 muss die internationale Staatengemeinschaft dringend wichtige Aspekte der Finanzarchitektur klären. In zwei Publikationen zur Klimafinanzierung diskutiert die entwicklungspolitische Klimaplattform der Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke Prinzipien, Instrumente und Handlungsoptionen.
Hannover, 06.10.2011 | Leitlinien für eine multifunktionale und nachhaltige Landwirtschaft
EKD-Text 114: Kammer legt Stellungnahme zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union vor
Eine multifunktionale und nachhaltige Landwirtschaftspolitik sollte das Leitbild für die anstehende Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik sein. In einer heute veröffentlichten Stellungnahme der Kammer für nachhaltige Entwicklung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird diese Grundüberzeugung begründet und erläutert. Die Stellungnahme wurde unter dem Titel "Leitlinien für eine multifunktionale und nachhaltige Landwirtschaft" in der Reihe "EKD-Texte" vorgelegt.
Hannover, 05.10.2011 | Neuer evangelischer Leitfaden für ethische Geldanlagen
EKD-Finanzchef Thomas Begrich: "Geld ist kein Selbstzweck"
Verantwortlicher Umgang mit anvertrautem Geld gehört zu den Grundaufträgen kirchlicher Finanzverwaltung. Gerade die aktuelle Finanz- und Schuldenkrise macht deutlich, wie sehr das vonnöten ist. Verantwortliches Handeln hat die evangelische Kirche bisher vor Überschuldung bewahrt. Zum verantwortlichen kirchlichen Finanzhandeln gehört es aber auch, sich mit den Wirkungen des Umgangs mit Geld zu befassen.
Berlin, 25.05.2011 | "Klima-Kollekte" - ein neues Angebot für den Klimaschutz
Nikolaus Schneider eröffnet kirchlichen CO2-Kompensationsfonds
Klima-Kollekte ist ein kirchlicher Kompensationsfonds über den unvermeidbar anfallende Emissionen von Treibhausgasen ausgeglichen werden können. Der Fonds wird von den Gesellschaftern "Brot für die Welt", dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST Heidelberg) und dem Nordelbischen Missionszentrum (NMZ) getragen. Ziel sei, ein lebensverträgliches Maß an Kohlendioxid-Ausstoß zu erreichen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt über Klimaschutzprojekte der beteiligten kirchlichen Organisationen oder ihrer Partner in Entwicklungsländern und Osteuropa.
Hannover / Berlin, 14.07.2009 | Umkehr zum Leben
Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels - Eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise wird am heutigen Dienstag, den 14. Juli, in Berlin eine Denkschrift zu den Herausforderungen des Klimawandels vorgestellt. In seinem Text zur Wirtschaftskrise "Wie ein Riss in einer hohen Mauer" hatte der Rat erklärt, dass "Krisen diesen Ausmaßes nur durch ein umfassendes Umsteuern" langfristig bewältigt und verhindert werden können. Dabei genüge es nicht, nur die zutage getretenen Risiken heutigen Wirtschaftens in den Blick zu nehmen. Es sei "vielmehr überlebenswichtig, auch die Risiken für die zukünftigen Generationen, für die armen Länder und für die natürlichen Grundlagen des Lebens als Kern künftiger Krisen zu erkennen." Dies führt die heute veröffentlichte Denkschrift des Rates der EKD unter dem Titel "Umkehr zum Leben - Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels" weiter aus. ...
Bonn / Stuttgart, 13.02.2009 | Energie vom Acker
Wie viel Bioenergie verträgt die Erde?
"Agrotreibstoffe können negative Klima- und Ökobilanzen aufweisen. Durch den Einsatz bereits marktreifer Technologien lassen sich die EU-Klimaschutzziele im Kraftfahrzeugsektor wesentlich effektiver erreichen. Deshalb fordern wir einen Ausstieg aus dem EU-Ziel einer zehnprozentigen Beimischungsquote von Agrotreibstoffen bis 2020, sowie eine schrittweise Rücknahme der derzeitigen Beimischungsquoten," sagt Wilfried Steen, Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdienstes, Bonn.
Frankfurt am Main, 14.10.2008 | Zukunftsfähiges Deutschland II
in einer globalisierten Welt - Ein Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die
evangelischen Entwicklungsorganisationen "Brot für die Welt" und
Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) haben sich zusammengetan, um eine
solche Debatte anzustoßen.
Grundlage dieser Debatte ist die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland",
die vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erarbeitet wurde.
Bielefeld, 10.10.2008 | Klima der Gerechtigkeit
"Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz! Das erklären evangelische Kirchen sowie evangelische und katholische Entwicklungsdienste und Missionswerke in einer gemeinsamen entwicklungspolitischen Klimaplattform, die am 23. Oktober in Düsseldorf vorgestellt wurde. Die drohende Klimakatastrophe lasse sich nur begrenzen, wenn die reichen Staaten auf kurzsichtigen nationalen Egoismus verzichteten. Nur dann hätten die armen Länder eine Chance auf eigene, nachhaltige Entwicklung, heißt es in der Klimaplattform, der sich bis jetzt 18 Landeskirchen und andere Institutionen angeschlossen haben.Sie geben damit einen Anstoß zu Diskussion, Stellungnahme und Zusammenarbeit in Kirche und Gesellschaft. Der vom Menschen ausgelöste Klimawandel sei bereits unumkehrbar. Es gehe nur noch darum, ob die Katastrophe "durch radikale Änderungen des menschlichen Wirtschaftens und Lebens" so abgemildert werden könne, dass sie sich auf ein erträgliches Maß begrenzen lasse. Schon jetzt gehe der enorm ungleiche Energieverbrauch zwischen Reich und Arm, Nord und Süd zu Lasten der Menschen in den armen Ländern des Südens.Mit der Klimaplattform betonen die Autoren, dass die Klimakrise ist nichts anderes sein als ein gigantischer Angriff auf Menschenrechte, Menschenwürde und eine gerechte Weltgemeinschaft. Deshalb setzen Kirchen und Entwicklungsdienste "die Verantwortung für Gottes Schöpfung und das Leben aller Menschen in Würde und gerechter Teilhabe". Sie setzen auf den Druck der weltweiten Zivilgesellschaft auf die politisch Verantwortlichen, "damit wolkige Absichtserklärungen in konkrete Maßnahmen münden".
Die Entwicklungspolitische Plattform, konkretisiert Forderungen der Klimaallianz und reflektiert die Rolle der Kirchen als Akteur in der Umweltt- und Entwicklungspolitik. Sie ist auch ein eindrucksvolles Zeichen der wachsenden Zusammenarbeit zwischen kirchlicher Umwelt- und Entwicklungsarbeit.
Bonn / Hannover, 31.03.2003 | Neuorientierung für eine nachhaltige Landwirtschaft
Ein Diskussionsbeitrag zur Lage der Landwirtschaft -- Gemeinsame Texte 18
Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz haben in den vergangenen Jahrzehnten die Entwicklung der Landwirtschaft in Deutschland, in der Europäischen Union und in den Entwicklungsländern mit verschiedenen Stellungnahmen begleitet(1). Der Situation der landwirtschaftlichen Familien, die von dem tiefgreifenden Strukturwandel unmittelbar betroffen sind, haben sie ihre besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Eine Aktualisierung und Weiterentwicklung dieser Stellungnahmen ist notwendig, weil sich die Voraussetzungen für die in der Landwirtschaft Tätigen grundlegend geändert haben: nicht zuletzt durch die Einbindung der regionalen Agrarwirtschaft in das weltweite Handelssystem - insbesondere seit der Gründung der Welthandelsorganisation (WTO) im Jahr 1995 - sowie durch die Folgen ihrer weitgehenden Integration in den europäischen Binnenmarkt.