Nanotechnologie

Unser Umgang mit kleinsten Teilchen
Als Nanotechnologie werden Verfahren und Produkte bezeichnet, die mit allerkleinsten Teilchen arbeiten: Mit der Bezeichnung „nano“ wird ein Milliardstel Bruchteil beschrieben: Ein Nanometer ist also zum Beispiel ein Milliardstel Meter. Bei den winzigen Nanostrukturen verändern sich viele physikalische Eigenschaften. Anwendungen sind in praktisch allen Lebensbereichen denkbar. Die Nanotechnologie ist eine Querschnittstechnologie, deren Einsatz bereits heute von der chemischen Produktion über verschiedenste Oberflächenbehandlungen bis hin zu Wirkstoffen in der Medizin und zur Transplantationsmedizin reicht. Die Anwendung der Nanotechnologie ist jedoch auch mit möglichen Risiken verbunden. Können Nanoteilchen im menschlichen Körper zu unerwünschten Wirkungen führen? Sind schädliche Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten? Der Einsatz der Nanotechnologie sollte daher stets in dem Bewusstsein erfolgen, dass unerwartete Nebenwirkungen möglich sind. Technikfolgenabschätzung und ein ethischer Diskurs sollten die neue Technologie von Beginn an begleiten.



Schwerte, 01.08.2008 | Neue Materialien - neue Risiken
Kirchliche Umweltbeauftragte fordern einen umfassenden gesellschaftlichen Dialog über nanotechnologische Entwicklungen Die öffentliche Wahrnehmung der Nanotechnologie darf nicht nur auf die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und Zukunftsoptionen gelenkt werden.



zum Themenbild: Nanoschäume
Es wird an an einer neuen Generation von Schaumstoffen, deren Zellgröße nicht mehr im Mikro-, sondern im Nanometerbereich liegt gearbeitet. Bei diesen nanozellulären Schaumstoffen soll die Größe der Zellen so weit verringert werden, dass sie der mittleren, freien Weglänge eines Gasmoleküls entspricht. Dadurch käme ein Wärmeaustausch, der eine Folge von Zusammenstößen von Gasmolekülen ist, fast vollkommen zum Erliegen.
Bildquelle: BASF SE

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Für die Deutschen Aktionstage der Nachhaltigkeit im Juni 2014 stehen vielfältige Aktionsmöglichkeiten für die Arbeit in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen und Gruppen zur Verfügung.

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Publikationsdatum dieser Seite: 12.10.2014 19:55