Das Projekt "Zukunft einkaufen"
... weist einen Weg
Die Katholische und Evangelische Kirche in Deutschland haben als zweitgrößter Arbeitgeber Deutschlands mit ihren Kirchengemeinden, Bildungshäusern, Verwaltungsstellen sowie diakonischen und caritativen Einrichtungen eine große, vielfach noch schlummernde Nachfragemacht für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. Dies gilt besonders für die Bereiche Energie, Büro, Großhaushalt, Transport und Verkehr sowie technische Gebäudeausrüstung. Mit dem Projekt "Zukunft einkaufen" soll dauerhaft die Beschaffung der Kirchen an ökologischen und sozialen Standards ausgerichtet werden. Damit wird ein wichtiger Beitrag sowohl für eine nachhaltige Entwicklung als auch für die Glaubwürdigkeit der Katholischen und Evangelischen Kirche geleistet.
Gleichzeitig sollen über die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen Impulse für einen nachhaltigen Konsum in den privaten Bereich gegeben werden.
Zukunft einkaufen?! Geht das?!
Den Strom bezieht man vom örtlichen Anbieter, den Tee für das Büro wird im Supermarkt um die Ecke gekauft und das Papier beim Büroversand bestellt. ...
Schwerte, 15.11.2010 | Zukunft Einkaufen
Einladung zur Tagung vom 14-15.12.2010
Wir laden Sie herzlich zur Tagung "Zukunft einkaufen - wie
geht's weiter?" am 14. - 15. Dezember 2010 nach Haus Villigst in
Schwerte ein
Potsdam, 10.06.2010 | Ökostrom und Anbieterwechsel
Eine Aktion der der aej in der EKBO
Die aej der EKBO hat ein Heft mit hintergrundinformationen zum Anbieterwechsel beim Strom herausgegeben. ...
Berlin, 09.09.2009 | DBU-Projekt "Zukunft einkaufen" mit Preis für fairen Handel geehrt
Verein TransFair lobte Auszeichnung erstmalig aus - Brickwedde: "Saat scheint aufzugehen"
Berlin. Erneute Auszeichnung für "Zukunft einkaufen"! Nachdem das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt der evangelischen und katholischen Kirche in Westfalen bereits im März von den Vereinten Nationen (United Nations, UN) als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" geadelt worden war, erhielt es heute Abend in Berlin am Vorabend der International Fairtrade Conference den "Fairtrade Award" des gemeinnützigen Vereins TransFair. Der will benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika fördern und durch den fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern. "Zukunft einkaufen" erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Organisationen und Projekte aus der Zivilgesellschaft", die sich in herausragender Weise für das System und die zertifizierten Produkte fairen Handels (engl.: Fairtrade) engagiert haben. Der Preis wurde in Deutschland erstmalig vergeben.
Bremen, 23.05.2009 | "Zukunft einkaufen" auf dem Kirchentag in Bremen
Neue Materialien für die Gemeindearbeit vorgestellt
Drei Tage präsentierte sich das bundesweite, ökumenische Projekt "Zukunft einkaufen" im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentages in der Themenhalle "Zentrum Zukunft". Dort besuchten mehr als 10.000 Teilnehmer pro Tag eine Fülle von Veranstaltungen, die sich mit der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft auseinandersetzten. Auch der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, nahm sich Zeit für einen Besuch am Standvon "Zukunft einkaufen", um den Initiatoren zur Halbzeit des Projektes zu gratulieren. "In einer Zeit sich überlagernder Krisen ist es wichtig, dass die Kirchen in Deutschland gemeinsam Wege für einen nachhaltigen Konsum aufzeigen und dabei vorbildlich vorangehen". Das sei ein wertvolles "Konjunkturprogramm", das gleichzeitig gegen Sozialabbau und Klimakrise wirke, so der leitende Geistliche der Westfälischen Kirche. ...