Schöpfungsglaube und naturwissenschaftliche Aussagen
Orientierungshilfen zur eigenen Urteilsbildung
24. Juli 2007
In jüngster Zeit hat es, ausgelöst durch Äußerungen der hessischen Kultusministerin Karin Wolff, in der Presse zahlreiche Berichte und Kommentare zur Behandlung der Evolutionstheorie und der biblischen Schöpfungsberichte im schulischen Unterricht gegeben. Daraus entstanden Fragen sowohl nach der systematisch-theologischen Sicht des Verhältnisses von Schöpfungsglaube und naturwissenschaftlichen Aussagen, als auch nach religionspädagogischen Vorstellungen zur Bearbeitung dieser Thematik im schulischen Unterricht.
Als Hilfe zur eigenen Urteilsbildung sind Orientierungshilfen von Professor Dr. Michael Beintker, dem Vorsitzenden der EKD-Kammer für Theologie, Professor Dr. Michael Welker, Mitglied der EKD-Kammer für Theologie sowie Professor Dr. Karl Ernst Nipkow, dem langjährigen Vorsitzenden der Bildungskammer der EKD, entstanden, die von den Autoren persönlich verantwortet werden.
Hinzu kommt eine Stellungnahme der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), die zudem auf weitere Literatur verweist.
Die Texte:
- Gott als Designer? - Christlicher Schöpfungsglaube und naturwissenschaftliches Weltverständnis - Michael Beintker
- Was ist Schöpfung? - Zur Subtilität antiken Weltordnungsdenkens - Michael Welker
- Zum Verhältnis von Unterricht über Weltentstehung und Evolution in Physik und Biologie und über den Schöpfungsglauben in Religion - Karl Ernst Nipkow
- Dem Kreationismus argumentativ begegnen - Wie verhalten sich christlicher Schöpfungsglaube und Evolutionslehre zueinander? - EZW
- Intelligent Design als Herausforderung an Naturwissenschaft und Theologie - Hubert Meisinger

