Zahl der Internetbesucher auf EKD. DE weiter gestiegen

Eine Million besuchen pro Monat das Internetangebot der EKD

08. August 2007

In den letzten drei Monaten wurde das Internetangebot der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) von über einer Million Besuchern pro Monat genutzt. Was vom Internetteam im Kirchenamt der EKD zuerst als einmalige Spitze im Vorfeld des Kölner Kirchentags angesehen wurde, hat sich nun selbst in den Urlaubsmonaten stabilisiert. Christof Vetter, Pressesprecher der EKD, ist über die hohe Besucherzahl erfreut: „Wir sind begeistert, dass unser Internetangebot weiter steigende Zugriffszahlen aufweist. Keiner hat damit gerechnet, dass wir die Millionengrenze schon in der Jahresmitte knacken können. Die hohen Zugriffszahlen sind für uns eine Herausforderung auch weiterhin aktiv, unterhaltsam und einladend im Internet zu informieren.“

In der Internetredaktion im Kirchenamt der EKD wird besonders auf die Besucherzahlen geachtet, auch wenn andere Anbieter eher die „Hits“ oder die „Page Views“ veröffentlichen oder zum Vergleich anbieten. Hits sind die Anzahl der von einem Webserver abgerufenen Dateien. Jedes Logo, jeder Link oder jedes Foto auf einer aufgerufenen Seite erzeugt einen einzelnen Hit. „Das können auf einer Internetseite ganz schön viele sein,“ wissen die Kollegen, die die Internetseiten der EKD bauen. Obwohl nur eine einzige Seite angefordert wird, können schon einmal bis zu 35 Hits gezählt werden. Damit sagt die Anzahl der erzeugten Hits nichts über die tatsächliche Besucherzahl aus. Auch die Zahl der so genannten Page Views sagt nichts darüber aus, wie viele Menschen wirklich www.ekd.de besucht haben. Sie ist nur für die Redaktion spannend, weil durch sie zu erfahren ist, welche Rubriken und welche Seiten besonders häufig oder eben auch selten aufgerufen werden. Rubriken, so ist sich das Internetteam einig, die häufig nachgefragt werden, müssen häufiger und gezielter aktualisiert werden. Für die Anzahl der Besucher (im Internetdeutsch: „Visits“) ist allein ausschlaggebend, wenn ein Besucher mit einer neuen IP-Adresse das Internetportal besucht. So greifen zur Zeit etwa 40.000 Besucher pro Tag auf die EKD-Angebote zurück.

Ralf Peter Reimann, Leiter der Interarbeit der EKD, freut sich über die vielen Besucher: „Wir haben die „Eine-Million-Schallmauer“ durchbrochen und EKD.DE zu dem gemacht, was es heute ist: ein Portal der deutschsprachigen Protestanten. Doch wir wollen weiterhin umfassend informieren.“ Aktualität und Information sind die Stichworte, die das Denken in der Internetredaktion leiten. EKD.DE versteht sich als Portal für alle evangelischen Informationen im Netz. Ein umfassender Einblick in die evangelische Landschaft und Ökumene wird durch Pressemitteilungen, Nachrichten und Hintergrundberichte ermöglicht. Um über aktuelle Entwicklungen zu informieren, werden von der Pressestelle und Interarbeit der EKD dreimal im Monat Nachrichten, Rezensionen und Medientipps aus den Bereichen Kirchenpolitik und kirchliches Leben zusammengestellt. Der kostenfreie Newsletter fasst wichtige Nachrichten der letzten Tage zusammen und informiert zusätzlich über Internetaktivitäten aus dem Raum der Kirche. Auch bei den Abonnenten des Newsletter freut sich die Redaktion über steigende Zahlen: über 13.000 Emailadressen werden an jedem 5., 15. und 25. eines Monats bedient.

Daneben stehen Chronistenpflicht und archivarische Interessen auf dem Aufgabenzettel der „Internetler“ bei der EKD. Unter www.ekd.de können Interessierte Predigten und Vorträge von evangelischen Prominenten nachlesen, aber auch archivierte Beschlüsse der EKD-Synoden und Hinweise auf alle Publikationen seit den 90er Jahren finden. Wichtige Aufgaben der Kirche werden vorgestellt und in Foren und im Email-Kontakt werden häufigste Fragen zu Kirchenfesten und Feiertagen beantwortet.

„Auf der einen Seite gibt es Internetbesucher, die Kontakt suchen, ohne kirchliche Strukturen zu kennen und die unter der Rubrik „Kirche für Einsteiger“, Fragen zu Themen der Kirche und des Glaubens beantwortet bekommen. Auf der anderen Seite gibt es welche, die eine hohe Bindung an die evangelische Kirche haben und sich  durch Pressemitteilungen oder die aktuellen Nachrichten von epd und idea auf der Startseite informiert wollen. EKD.DE hat also ein breites Besucherspektrum“, erzählt Reimann. „Die Internetredaktion ist dabei auch Ansprechpartner, die über das Internet erreichbar ist und Menschen bei theologischen und kirchlichen Fragen Wege zu Antworten öffnet. Außerdem sind wir gerade dabei, Online-Gemeinschaften aufzubauen, wo Menschen online ihren Glauben leben und sich mit anderen über ihren Glauben austauschen können“, so Reimann.

Das Online-Angebot der EKD.DE bietet einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu unterschiedlichsten Bereichen der evangelischen Kirche, der Ökumene und der Gesellschaft. „EKD.DE hat das Ziel erreicht, das evangelische Internetportal zu sein, über das der Einstieg zu anderen Angeboten möglich ist. Die EKD wird daher alles dafür tun, das Angebot weiter auszubauen, in der Hoffnung den Usern weiterhin ’Aktuelles’ zu bieten, so Hannes Schoeb, einer der Gründungsväter des Internetauftritts vor mehr als zehn Jahren.