Behinderung Internet? Chancengleichheit für alle

EKD baut erste Barrieren im Internet ab

16. Juni 2003


Mit geschlossenen Augen durch das Internet zu surfen, erscheint wenig sinnvoll und doch ist dies Alltag für sehbehinderte und blinde Menschen. Viele von ihnen nutzen das Internet, ebenso Menschen mit motorischen Behinderungen. Dank Internet haben sie die Möglichkeit, am sozialen und beruflichen Leben teilzuhaben. Sie werden allerdings von meist vermeidbaren technischen Barrieren daran gehindert.

www.ekd.de bleibt anders

Ende des Jahres 2002 hat die EKD-Online Redaktion die technischen Barrieren des eigenen Auftritts untersuchen lassen. Eine größere Anzahl an Veränderungen wurden nun umgesetzt. Die grundlegende Struktur und das Design wurden beibehalten. Der sog. "HTML-Code", mit dem eine Internetseite beschrieben wird, wurde an vielen Stellen umgebaut. So können nun auch Vorlesegeräte unproblematisch sehbehinderten Menschen mitteilen, was auf der Seiten der EKD steht. Die Kontraste wurden erhöht, damit Menschen mit Rot-Grün-Schwäche die Seiten besser lesen können. Es wurden die Links klarer beschriftet und mit einer Farbe unterlegt, so dass Menschen mit motorischen Störungen besser durch das Angebot navigieren können. Es wurde darauf verzichtet, Meldungen in neuen, kleinen Fenstern zu öffnen, um Menschen nicht zu verwirren. Am auffälligsten ist wohl die Veränderung der Schriftgröße. Damit sind die ersten Schritte begangen, den Auftritt der EKD barrierefrei umzugestalten.

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit auf www.ekd.de



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