«Raststätten für die Seele»

Autobahnkirchen laden zu Besinnung und Gebet ein

31. Juli 2003


Als «Raststätten für die Seele» ziehen die Autobahnkirchen vor allem in der sommerlichen Reisezeit wie auch in den Oster- und Weihnachtsferien vermehrt Besucher an. 23 Kirchen und Kapellen am Rande der deutschen Autobahnen laden als Orte der Besinnung und der Ruhe zum Verweilen oder zum stillen Gebet ein. Wer in den Kirchen am Straßenrand etwas Kraft und Ruhe getankt hat, steigt meist entspannter und gelassener wieder ins Auto. Dies bringt nicht nur persönliche Erholung, sondern dient auch der Verkehrssicherheit.

Die Zahl der Besucher, die pro Jahr in die Autobahnkirchen kommen, schätzt die Akademie Bruderhilfe-Familienfürsorge in Kassel auf rund eine Million. Unter den derzeit 23 Kirchen und Kapellen sind elf evangelische, sechs katholische und sechs ökumenische Gotteshäuser. Eine weitere Autobahnkirche an der Bundesautobahn Stuttgart-Singen ist in Planung.

Unter den Gotteshäusern an der Autobahn finden sich größere Kirchen, in denen Ortsgemeinden ihre Gottesdienste feiern, ebenso wie kleine Andachtsräume. Die Autobahnkirchen sind durch örtliche oder regionale Initiativen entstanden.

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