Die Menschen sind geborgen in Gottes Hand

Am Totensonntag erinnern Christen an die Verstorbenen

18. November 2004

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In allen Kulturen, Religionen und Konfessionen nimmt das Totengedenken einen wichtigen Platz ein und gehört zum menschlichen Zusammenleben. Allerdings lehnten die Reformatoren den katholischen Seelenkult ab und schafften das Allerseelenfest (2. November) in den evangelischen Kirchen ab. Natürlich sollte es weiterhin einen Tag geben, an dem aller Toten gedacht wird. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ordnete 1816 an, jeweils am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent, der Verstorbenen zu gedenken. Anlass waren möglicherweise die vielen Gefallenen der Befreiungskriege 1813, förderlich sicher auch die Welle der Empfindsamkeit im Zeitalter der Romantik, die das Gedenken an die Verstorbenen verstärkt in Mode brachte. Das geistliche Totengedenken wurde außerhalb Preußens von anderen protestantischen Kirchen später übernommen und sehr populär.

Bräuche am Totensonntag

Am Ewigkeitssonntag besuchen die Menschen die Friedhöfe und schmücken die Gräber ihrer Angehörigen. Die Verstorbenen des ausgehenden Kirchenjahres werden namentlich im Gottesdienst genannt und zusammen mit ihren Angehörigen in das Fürbittengebet mit aufgenommen. Der Dank für das Leben und der Trost für die Trauernden verbinden sich in der christlichen Hoffnung auf die Auferstehung von den Toten.



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"Widerstand!?"

www.evangelischer- widerstand.de

Die Ausstellung „Widerstand!?“ dokumentiert online die Geschichte des Widerstands evangelischer Christinnen und Christen im Nationalsozialismus auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes im multimedial vielschichtigen Gewand.

 


Themenjahr 2012 der Lutherdekade

reformation-und-musik.de

Zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums stehen 2012 „Reformation und Musik“ im Zentrum der Lutherdekade. In ganz Deutschland erklingt im Themenjahr der „musikalische Schatz der Reformation“.

 


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