Immer noch ein Raum mehr

Randsitzungen fordern heraus

04. November 2006

„Randsitzungen“ heißt das Zauberwort auf der 5. Tagung der 10. Synode der EKD in Würzburg. Randsitzungen sind nichts anderes, als Treffen in der Zeit, in der die Synode tagt, die aber mit der Synode nichts direkt zu tun haben. So verbinden Menschen aus unterschiedlichsten Gremien ihr Interesse, mit Synodalen zu reden, die Diskussionen der Synode zu beobachten und Kontakt zu knüpfen, mit dringend nötigen Sitzungsterminen. Aus finanziellen Gründen und mit der Absicht, Termine zu sparen, ist dies vernünftig, doch für das Team der Synode ist das eine besondere Herausforderung. Braucht die Synode schon Räume unterschiedlicher Größe für das Plenum, die Gesprächsgruppen, die Ausschüsse, die Pressekonferenzen, bringen die „Randsitzungen“ die Planung an die Kapazitätsgrenzen. Da wird dann schnell mal ein Hotelzimmer auch für eine Sitzung genutzt oder in fußläufig entfernte Gebäude ausgewichen.

So finden Chefredakteure der Kirchenpresse, die Mitglieder des Evangelischen Medienverbunds oder auch die Steuerungsgruppe „Ökumene“ Platz und Raum für ihre Planungen für die kommenden Monate und ihre Sachberatungen. Und Stefan Kiefer, der Organisator der Räume und der Zeiten steht kopfschüttelnd vor seinem immer größer werdenden Plan. Farbenprächtig strahlt er von der Schrankwand, und die weißen Lücken, wo noch was hinein zu schieben ist, werden immer geringer. Manchmal kämpft er für die Lücken: „Die Mitarbeitenden vom Hotel-Service müssen auch noch eine Chance haben, aufzuräumen, abzuräumen, einzudecken.“ Doch Resignation wäre nicht sein Weg: mit dem Handy in der Hand, Kirsten Finck und Traudl Bossdorf an der Seite werden neue Räume gefunden, Wegbeschreibungen geschrieben und der Plan immer und immer wieder neu ausgedruckt.

Weitere Information zur 5. Tagung der 10. EKD-Synode in Würzburg



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