Die Synode hat ein neues Präsidium

Neue Präses ist Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsides sind Günther Beckstein und Klaus Eberl

02. Mai 2009


Um kurz vor 18 Uhr am 2. Mai verkündete Barbara Rinke die endgültigen Wahlergebnisse zum Präsidium der 11. Synode der EKD. Kurz danach nahmen die Gewählten auf der Bühne des Plenums in Würzburg Platz – nun sind sie offiziell im Amt. In den kommenden sechs Jahren werden Katrin Göring-Eckardt als Präses, Günther Beckstein und Klaus Eberl als ihre Stellvertreter und Elke König, Andreas Lange, Elisabeth Nonnenmann und Viva-Katharina Volkmann als Beisitzer das Präsidium der EKD-Synode bilden. Katrin Göring-Eckardt ist ab sofort ebenfalls Mitglied im Rat der EKD.

Bereits im ersten Wahlgang war am Vormittag die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt mit 72 Stimmen zur Präses gewählt worden. Günther Beckstein, der in diesem Wahlgang mit 50 Stimmen gegen sie unterlegen war, wurde daraufhin mit 104 von 117 Stimmen zum Vizepräses gewählt, auf Klaus Eberl entfielen im gleichen Wahlgang 102 Stimmen. Katrin Göring-Eckardt, die auch Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages ist, war bereits Mitglied in der 10. Synode der EKD, Klaus Eberl war in der letzten Synodalperiode bereits Vizepräses. Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein ist das erste Mal Mitglied in der Synode der EKD.

Mit großem Dank durch den EKD-Ratsvorsitzenden und langanhaltenem Applaus wurde das bisherige Präsidium verabschiedet. Die bisherige Präses, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, die nicht zur Wiederwahl angetreten war, erklärte, sie freue sich, künftig wieder als „normale“ Synodale mitwirken zu können. Einen Blick auf die nächste Synodentagung, die im Oktober in Ulm stattfindet, warfen die Synodalen bereits: Sie beschlossen, das Thema „Ehrenamt“ als Schwerpunktthema der 2. Tagung zu behandeln.

(Foto: Viva-Katharina Volkmann, Andreas Lange, Klaus Eberl, Katrin Göring-Eckhardt, Günther Beckstein, Elke König, Elisabeth Nonnenmann (v.l.n.r.))