Diakonie unterstützt im Irak Flüchtlinge aus Falludscha

Stuttgart (epd). Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt trotz der Unruhen und Anschläge im Irak Flüchtlinge aus der umkämpften Stadt Falludscha. Tausende Menschen hätten Zuflucht in Lagern und öffentlichen Gebäuden am Rand von Bagdad gesucht, teilte das evangelische Hilfswerk am Dienstag in Stuttgart mit. Der Mittelöstliche Kirchenrat, ein Partner der Diakonie, versorge rund tausend Familien mit Trinkwasser, Decken und Hygieneartikeln.

Die anhaltende Gewalt im Irak erschwere und verzögere die humanitäre Hilfe erheblich, erklärte die Diakonie. Der Mittelöstliche Kirchenrat liefere auch Zusatznahrung an Kliniken und soziale Einrichtungen. Das Krankenhaus in Falludscha habe zudem dringend um Medikamente gebeten. Seit 2003 stellte die Diakonie 2,7 Millionen Euro für die Irak-Hilfe bereit. 2005 sind Lieferungen von Krebsmedikamenten für Kinder und der Wiederaufbau von Trinkwasseranlagen geplant.

Spenden: Diakonie Katastrophenhilfe, Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder Online unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de

07. Dezember 2004



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