Bischof Huber: Flutkatastrophe zeigt Menschen Grenzen seiner Macht

Hamburg (epd). Die Flutkatastrophe in Asien zeigt nach Ansicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, dem Menschen die Grenzen seiner Macht auf. «Nicht die Allmacht Gottes, sondern die Allmachtsvorstellungen des modernen Menschen werden durch solche Ereignisse in ihre Schranken gewiesen», heißt es in einem Beitrag des Berliner Bischofs für «Spiegel Online» (Hamburg). Gott habe den Tod so vieler Menschen nicht gewollt. Gott sei vielmehr ein «Freund des Lebens».

Auch ihm sei bei dieser Jahreswende eher nach einem stillen Übergang in das neue Jahr zu Mute fügte der Bischof hinzu. Huber: «Wir wurden Zeugen einer der größten Naturkatastrophen seit Menschengedenken.» Er rief zugleich zu Spenden für die Opfer der Katastrophe in Asien auf. «Auch ich bitte in diesem Jahr um 'Spenden statt Böller'».

31. Dezember 2004



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