170 Freiwillige beginnen Dienst bei Aktion Sühnezeichen

epd-Logo Berlin (epd). Rund 170 junge Menschen haben sich in diesem Jahr zu einem einjährigen Freiwilligendienst der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste gemeldet. Die Einsätze seien in NS-Gedenkstätten, sozialen Brennpunkten, Behinderten- und Senioreneinrichtungen sowie in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen, teilte das evangelische Versöhnungswerk am Donnerstag in Berlin mit. Die Einsatzorte befänden sich in 13 Ländern Europas, in Israel und den USA. Die Teilnehmer selbst kämen aus Israel, den USA, Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern.

Die Freiwilligen werden den Angaben zufolge im September in Storkow und Wünsdorf bei Berlin auf ihren Aufenthalt im Ausland vorbereitet. Dort würden die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, interkulturelle Fragen und die konkreten Aufgaben behandelt. Die Entsendung erfolge am 10. September in den Sonntagsgottesdiensten von 38 Kirchengemeinden in Berlin und Brandenburg. Die Aktion Sühnezeichen versteht die Freiwilligendienste als Versöhnungsarbeit für die Opfer des Nationalsozialismus.

03. August 2006

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste im Internet

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