Kirchentag will drei Religionen ins Gespräch bringen

epd-Logo Bremen (epd). Der im kommenden Jahr in Bremen stattfindende 32. Deutsche Evangelische Kirchentag will drei Religionen ins Gespräch bringen. Erstmals gebe es in der Geschichte der Großveranstaltung einen Trialog zwischen Juden, Muslimen und Christen, kündigte Kirchentags-Präsidentin Karin von Welck im Gespräch mit der "Bremer Kirchenzeitung" an. Während des Treffens vom 20. bis 24. Mai 2009 gebe es keine Denkverbote.

Das mache den Kirchentag zu einem idealen Forum für ein freies Gespräch zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und auch zwischen den Generationen, sagte von Welck. Die parteilose Hamburger Kultursenatorin und Völkerkundlerin kündigte überdies einen "Kirchentag der Jubiläen" an: "Wir feiern den 60. Jahrestag des Grundgesetzes, aber auch das 60-jährige Bestehen des Kirchentages selbst. Außerdem ist vor 20 Jahren die Mauer gefallen."

Zudem werde im Programm gerade in der Hafen- und Handelsstadt Bremen und angesichts der weltweiten Finanzkrise das Thema Globalisierung eine zentrale Rolle spielen, ergänzte von Welck. Der Kirchentag 2009 steht unter dem biblischen Motto "Mensch, wo bist du?" Zu dem Christentreffen mit seinen mehr als 2.000 Veranstaltungen werden nach Angaben der Veranstalter rund 100.000 Dauerteilnehmer erwartet.

16. Dezember 2008

Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT)

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