Ökumenischer Kirchentag macht Münchner Altstadtring zur Feiermeile

epd-Logo München (epd). Blaskapellen, Stub'nmusi und künstliche Berggipfel: Mit bayerischer Folklore soll der "Abend der Begegnung" am 12. Mai die Besucher des 2. Ökumenischen Kirchentags auf das viertägige Christentreffen in München einstimmen. Über 400 Gruppen aus dem gesamten Freistaat werden die Gäste mit 132.000 Portionen heimischer Spezialitäten bewirten, teilten die Veranstalter am Donnerstag mit. Für den "Abend der Begegnung" wird der gesamte Münchner Altstadtring gesperrt. Die Veranstalter erwarten rund 400.000 Gäste.

Zwölf Blaskapellen werden den Besucherstrom vom Eröffnungsgottesdienst, der um 17.30 Uhr auf der Theresienwiese stattfindet, in die Innenstadt begleiten. Dort treten auf 14 Großbühnen Musikgruppen aus den sieben Regierungsbezirken Bayerns auf, an einzelnen Essensständen laden Stub'nmusi-Gruppen zum Verweilen.

In der Fußgängerzone wartet die Zugspitze auf Gipfelstürmer: Dort können die Besucher ein sechs Meter hohes Gerüst besteigen, das mit einem Foto des höchsten Bergs Deutschlands verkleidet ist, und sich einen "Gipfelstempel" abholen. Auch der niederbayerische Große Arber und die Allgäuer Trettachspitze können auf diese Weise erklommen werden.

Zum Abschluss des Auftaktfests soll der Altstadtring mit 180.000 Kerzen illuminiert werden. 600 Posaunenbläser stimmen dann auf mehreren Bühnen gleichzeitig eine eigens für den Ökumenischen Kirchentag komponierte Hymne an.

Der 2. Ökumenische Kirchentag findet vom 12. bis 16. Mai in München statt. Die Veranstalter erwarten über 100.000 Dauerteilnehmer zu den knapp 3.000 Veranstaltungen auf dem Messegelände und in der Innenstadt.

22. April 2010

Weitere epd-Meldungen

erweiterte Suche

 


Lutherdekade und Reformationsjubiläum

2017 - 500 Jahre Reformation

Weltweit wird 2017 das Reformationsjubiläum gefeiert. Mit der Lutherdekade bereiten sich Kirche und Staat auf den 500. Jahrestags des Thesenanschlags in Wittenberg vor.

 


EKD-Newsletter

Jetzt anmelden

Immer gut informiert mit dem Newsletter der EKD: kostenlos und schnell.

 


Pressestelle

Zur Pressestelle der EKD

Und wenn die Pressestelle etwas für Sie tun kann ...