Hannoverscher Bischof ruft zu mehr Kontakten von Muslimen und Christen auf

epd-Logo Buxtehude/Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat sich für intensive Kontakte zwischen christlichen und islamischen Gemeinden in den Kommunen ausgesprochen. "Wenn wir uns gegenseitig in die religiösen Traditionen einführen und uns gegenseitig bilden, kann gute Nachbarschaft gelingen", sagte der evangelische Theologe am Montagabend bei einem Vortrag in der Buxtehuder St. Petri Kirche. Ein friedliches Miteinander der unterschiedlichen Religionen in Deutschland sei nur durch Aufklärung und Begegnung möglich.

"Der Schlüsselbegriff für ein aufgeklärtes Verständnis der je anderen Religion ist Bildung", betonte der Bischof seinem vorab verbreiteten Redemanuskript "Gute Nachbarschaft - Im Dialog mit dem Islam" zufolge. Er setze große Hoffnungen in den islamischen Religionsunterricht und die Ausbildung islamischer Religionslehrer an der Universität Osnabrück, betonte Meister.

Wenn es um soziale und friedensethische Fragen in der Gesellschaft gehe, sollten Muslime, Juden und Christen gemeinsam auftreten. Auch die Medien sollten mehr über das gelingendes Miteinander der Religionen berichten als über eine "überzogene Schreckensagenda mit Beispielen aus den extremistischen Lagern", forderte Meister: "Das interreligiöse, multikulturelle Leben ist in unserem Land im Vergleich mit anderen Ländern außergewöhnlich friedlich."

28. August 2012

Weitere epd-Meldungen

erweiterte Suche

 


Kirche für Einsteiger

Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirche.

 


Kirchenfinanzen

www.kirchenfinanzen.de

Kirche und Geld - für viele ein sensibles Thema. Da ist es gut zu wissen, wofür braucht die Kirche Geld? Welche Einnahmen hat sie neben der Kirchensteuer noch? Auf welcher Grundlage erhält sie diese Einnahmen? Was macht die evangelische Kirche mit Ihrem Geld?

 


EKD-Newsletter

Jetzt anmelden

Immer gut informiert mit dem Newsletter der EKD: kostenlos und schnell.

 


Pressestelle

Zur Pressestelle der EKD

Und wenn die Pressestelle etwas für Sie tun kann ...