Kirchliche Friedenkonsultation gegen Irak-Krieg

12. Februar 2003

Hannover (epd). Die 23. Friedenskonsultation der Evangelischen  Kirche in Deutschland (EKD) hat sich bei ihrer Tagung in Hannover gegen  den drohenden Irak-Krieg ausgesprochen. «Die Friedenskonsultation fordert die Bundesregierung auf, in ihrem Bemühen um eine politische Lösung des Irak-Konfliktes nicht nachzulassen», heißt es in der Resolution vom Mittwoch. Christliche Friedensethik verbiete Kriege als Mittel der Politik.
 
Die Friedenskonsultation unterstütze die Haltung der europäischen Kirchenführer vom 5. Februar in Berlin, heißt es weiter. Alle Mitgliedsstaaten der UNO müssten sich an bindende UN- Resolutionen halten. Konflikte sollten durch friedliche Mittel gelöst werden.
 
Die Friedenskonsultation habe sich «auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges» 1980 gegründet, sagte Pastor Joachim Zierau aus  Hannover.

Vertreter aus Friedensinitiativen aller Landeskirchen kämen einmal  im Jahr zusammen. Die Tagung, in diesem Jahr unter dem Thema «Geschlechtsspezifische Aspekte von Gewaltkonflikten», ging am Mittwoch in Hannover zu Ende. Rund 60 Menschen nahmen teil.



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