Merkblatt
Infektionsschutz für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in KindertagesstättenDer Gesetz- und Verordnungsgeber hat in den letzten Jahren umfangreiche Regelungen für den Infektionsschutz von Mitarbeitern/innen in Kindertagesstätten erlassen. Es handelt sich insbesondere um Aufklärungs- und Beratungspflichten der Arbeitgeber. Darüber hinaus sind Vorsorgeuntersuchungen (Pflicht- und Angebotsuntersuchungen) durchzuführen und Impfangebote für die wichtigsten so genannten Kinderkrankheiten zu machen.
Hintergrund ist die besondere Gefährdung des Kindergartenpersonals durch Erkrankungen wie Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und in speziellen Fällen Hepatitis A durch den engen Kontakt mit Kleinkindern. Hierbei ist von Bedeutung, dass die genannten Erkrankungen entweder ein Risiko für das ungeborene Leben darstellen (die überwiegende Zahl der Mitarbeiterinnen sind im gebärfährigen Alter!) und/oder im Erwachsenenalter komplikationsreich verlaufen können.
Die EKD hat in Zusammenarbeit mit dem arbeitsmedizinischen Dienstleister der Gliedkirchen der EKD - der BAD GmbH - ein Merkblatt entwickelt, in dem die unterschiedlichen Pflichten/Maßnahmen detailliert dargestellt und Praxistipps zur Umsetzung gegeben werden. Außerdem werden Fragen zum arbeitsrechtlichen Hintergrund beantwortet.
Ziel ist es, Mitarbeitende vor Infektionsgefahren am Arbeitsplatz zu schützen (Beratung, Impfung) und Beschäftigungsverbote von Mitarbeiterinnen im Rahmen des Mutterschutzes zu verhindern.
Download als PDF-Datei (176 KB):
Merkblatt "Infektionsschutz für Mitarbeterinnen und Mitarbeiter in Kindertagesstätten"
