Nadelstichverletzungen in der Pflege und Betreuung - Was ist zu tun?

In der Reihe "EFASinformiert" hat die EFAS unter Verwendung des Merkblattes "Nadelstichverletzungen in der Pflege und Betreuung - Was ist zu tun? des Runden Tisches für betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Region Hannover wichtige Informationen zum Umgang mit Nadelstichverletzungen zusammengestellt. Dazu zählt auch ein übersichtliches Handlungsschema zur Erstversorgung von Nadelstichverletzungen und der weiteren Behandlung durch Mediziner/innen.

Nadelstichverletzungen sind im Gesundheitsdienst keine Seltenheit. Schätzungen in Deutschland gehen von bis zu 500.000 Stich-, Schnitt- oder Kratzverletzungen aus, die durch spitze oder scharfe mit Patientenmaterial verunreinigte Gegenstände verursacht werden. Im Durchschnitt stechen sich Mitarbeiter/innen einmal pro Jahr. Zu den besonders betroffenen Personengruppen zählen die Pflegekräfte.

Das Merkblatt bietet Hilfestellungen, wie Sie als Arbeitgeber durch Einsatz sicherer Arbeitsgeräte und durch Unterweisungen Ihrer Mitarbeiter/innen das Risiko von Nadelstichverletzungen reduzieren können. Eine Merkliste für die Mitarbeiter/innen zum Vorgehen nach einem Kontakt mit infektiösem Material und eine Merkliste für die Durchgangsärzte bzw. -ärztinnen für die Versorgung von Nadelstichverletzungen bieten Antworten auf die Frage, was bei Stichverletzungen zu tun ist.
Denn es gilt: Jede Nadelstichverletzung ist ein Arbeitsunfall!

Handlungsschema zum Vorgehen bei NadelstichverletzungenDas Handlungsschema erhalten Sie auch separat in DIN A4 witterungsbeständig gedruckt. Es ist besonders gut als Aushang bzw. zum Aushändigen an jede/jeden Mitarbeiter/in geeignet.

EFAS informiert "Nadelstichverletzungen in der Pflege und Betreuung" (331 KB)