Beratung vor Ort

Struktur der sicherheitstechnischen Betreuung
Die Evangelische Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz (EFAS) tritt auf EKD-Ebene in der Funktion der koordinierenden Stelle als Dienstleisterin für die Landeskirchen, kirchlichen Einrichtungen, Kirchengemeinden und Koordinatoren/innen bzw. Orts-/ Fachkräften für Arbeitssicherheit auf.
Die sicherheitstechnische Betreuung vor Ort ist durch eine ausreichende Anzahl an Ortskräften für Arbeitssicherheit sicher zu stellen. Dies sind in der Regel kircheneigene Beschäftigte, die ihre Funktion haupt- oder nebenamtlich ausüben. Die Benennung erfolgt durch die Landeskirche bzw. durch die darunter liegenden Kirchenebenen (Kirchenkreis, Dekanate, kirchliche Verwaltungsämter).
Der/die Koordinator/in für Arbeitssicherheit ist auf landeskirchlicher Ebene angesiedelt. Er/Sie kann als zentrale/zentraler Ansprechpartner/in in der Landeskirche für die Belange der Arbeitssicherheit angesehen werden. Er/Sie stellt die Verbindung zwischen EFAS und Ortskräften sicher und nimmt eine Multiplikatorfunktion bei der Verteilung und Verbreitung von Schriften und Informationen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz ein. Darüber hinaus ist er/sie in die Erfassung der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten involviert und stimmt die sicherheitstechnische Betreuung mit den kirchlichen Arbeitgebern ab.
Auf landeskirchlicher Ebene ist ein Arbeitsschutzausschuss einzurichten, der mindestens viermal im Jahr zu Themen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes in der Landeskirche tagen soll. Der Ausschuss besteht aus einem/er Vertreter/in des Arbeitgebers, zwei Personen der Mitarbeitervertretung, den Sicherheitsbeauftragten vom Landeskirchenamt/Oberkirchenrat und von größeren landeskirchlichen Einrichtungen, der/dem Koordinator/in für Arbeitssicherheit und der/dem Koordinator/in für Arbeitsmedizin.
Zur Beratung und Mitwirkung bei Arbeitsschutzprojekten ist ein koordinierender Arbeitsmediziner vom BAD-Zentrum Hannover, Herr Dr. Gülden, bei der Evangelischen Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz (EFAS) tätig. Zusätzlich werden von ihm fachliche und organisatorische Belange des Arbeitsschutzes zwischen den beteiligten Organisationseinheiten der BAD GmbH und deren Arbeitsmediziner/innen abgestimmt.
Für die 22 Gliedkirchen und die zusätzlich zu betreuenden übergeordneten Körperschaften ist jeweils ein/e Arbeitsmediziner/in tätig, um spezifische Fragen des Gesundheitsschutzes für die entsprechende Landeskirche zu klären und Einsatz vor Ort für die einzelnen Einrichtungen tätige Ärzte und Ärztinnen zu koordinieren. Der/die koordinierende Arbeitsmediziner/in steht in engem Kontakt mit dem sicherheitstechnischen Koordinator der jeweiligen Landeskirche und beteiligt sich an den eingerichteten landeskirchlichen Arbeitsschutzausschüssen.
In die Betreuung der sogenannten "verfassten Kirche" sind die meisten 170 BAD-Zentren eingebunden. Zur "verfassten Kirche" gehören die einzelnen Kirchengemeinden und die Verwaltungseinheiten sowie die angeschlossenen unselbständigen Einrichtungen (z.B. Diakoniestationen, Kindergärten, Friedhöfe, Beratungsstellen).
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz leben vom Austausch und der Zusammenarbeit aller, die mit diesem Thema betraut sind. Je effizienter die Struktur der Betreuung, desto gewinnbringender ist sie für die Beschäftigten und Ehrenamtlichen.
Wenn Sie Ihren direkten Ansprechpartner/ihre direkte Ansprechpartnerin für die Bereiche Arbeitssicherheit oder Arbeitsmedizin in Ihrer Landeskirche erfahren möchten, können Sie unter Kontakt die Namen und Adressen abrufen.
