Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt

Präses der 11. Synode der EKD und Mitglied des Rates der EKD (Ämter derzeit ruhend)

Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

Katrin Göring-Eckardt

Ausbildung Beruflicher Werdegang
1990 – 1994 Referentin Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen Thüringen
1995 – 1998 Landessprecherin Bündnis 90/Die Grünen Thüringen
1995 –1998 Angestellte bei MdB
seit 1998 Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen
1998 - 2002 stellv. parlamentarische Geschäftsführerin
2002 1. parlamentarische. Geschäftsführerin
2002 – 2005 Fraktionsvorsitzende
Seit 2005 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

Seit 2003 Mitglied der Synode der EKD ist Katrin Göring-Eckardt die erste grüne Politikerin an deren Spitze. Katrin Göring-Eckardt stammt aus Thüringen, studierte Theologie in Leipzig und engagierte sich während der Zeit der friedlichen Revolution bei „Demokratie Jetzt“ und „Bündnis 90“. „Kirche bedeutete uns damals viel, als Ort, an dem freies Reden und Denken möglich war, und wo dazu herausgefordert wurde“, sagt sie. Für Bündnis 90/ Die Grünen zog Katrin Göring-Eckardt 1998 in den Deutschen Bundestag ein, war Fraktionsvorsitzende und ist seit 2005 Vizepräsidentin des Parlaments. Auch den Auftrag der Synode versteht sie zum guten Teil politisch. Die Fragen von sozialer Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung liegen ihr dabei besonders am Herzen. Christinnen und Christen übernehmen Verantwortung, gestalten Gesellschaft mit und sollen sich nicht hinter Kirchentüren zurückziehen. Kirche soll „zum Ort freundlichen, engagierten, kritischen und vor allem fröhlichen Protestantismus“ werden.

Katrin Göring-Eckardt gehört seit 2007 dem Kirchentagspräsidium an. Seit Oktober 2009 ist sie Präsidentin des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages, der 2011 in Dresden stattgefunden hat.

Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Katrin Göring-Eckardt, hat am 10. November 2012 bekannt gegeben, dass sie ihre Ämter als Präses der Synode der EKD bis zum Ende des Bundestagswahlkampfes im Herbst 2013 ruhen lassen wird. Dies sei nötig geworden, so Katrin Göring-Eckardt, da sie von ihrer Partei Bündnis 90/Die Grünen als Spitzenkandidatin nominiert worden sei.

Katrin Göring-Eckardt hatte dem Präsidium der EKD-Synode bereits am 21. September 2012 mitgeteilt, dass sie für den Fall einer Spitzenkandidatur für ihre Partei, ihre EKD-Ämter für diesen Zeitraum ruhen lassen würde. In diesem Zeitraum, der mutmaßlich bis September oder Oktober 2013 dauern wird, da das genaue Datum der Bundestagswahl 2013 noch nicht feststeht, wird Katrin Göring-Eckardt von Günther Beckstein und Klaus Eberl, den beiden Vizepräsides der Synode der EKD, in der Leitung der Synodenpräsidiums vertreten. Auch die Mitgliedschaft von Frau Göring-Eckardt im Rat der EKD, dem sie aufgrund Ihres Amtes als Präses der EKD-Synode seit Mai 2009 angehört, ruht für die Zeit des Bundestagswahlkampfes 2013.



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EKD-Synode

www.ekd.de/synode2012

5. Tagung der 11. Synode der EKD in Timmendorfer Strand vom 01. bis 07. November 2012