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AKADEMIE - Aufgaben
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Evangelische Sozialakademie: ein Name - ein Programm
Als Bildungseinrichtung thematisiert die Evangelische Sozialakademie in ihren Tagungen und Seminaren soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme mit dem Ziel, sachgerechte und ethisch verantwortete Lösungen zu erarbeiten.
Gemäß ihrem Gründungsauftrag und in der Tradition des Sozialen Protestantismus greift sie dabei einmal grundsätzliche Fragen des Zusammenlebens in einer durch - vorgegebene oder tatsächliche - wirtschaftliche Zwänge bestimmten Gesellschaft auf. Sie stellt sich darüber hinaus aber ebenso den aktuellen sozialpolitischen und sozialethischen Herausforderungen von Arbeitswelt, Wirtschaft und Gesellschaft.
Mit ihren Bildungsveranstaltungen spricht die Evangelische Sozialakademie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Arbeitslose, Menschen nach Beendigung ihrer Erwerbsarbeitsphase und ehrenamtlich Tätige an. Organisationen, Verbände und Vertretungsorgane dieser Gruppen sind zum Gespräch eingeladen. Darüber hinaus richtet sich das Angebot an Beschäftigte von Kirche und Diakonie - sowohl in ihrer Funktion als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch alsTeil der Kirche im Dialog mit der Arbeitswelt. In dieser Bildungsarbeit werden der Zusammenhang von Religion, Sozialethik, Arbeit und Gesellschaft und damit die Brückenfunktion der Evangelischen Sozialakademie zwischen Kirche und Gesellschaft deutlich.
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Thematische Schwerpunkte sind Fragen von Arbeit und Wirtschaft in individueller und gesellschaftlicher Perspektive. In der Vergegenwärtigung des Sachgerechten wird versucht, aus der christlichen Verkündigung Maßstäbe einer gerechten Teilhabe aller, eines menschengerechten Lebens und Arbeitens abzuleiten. Behandelt werden Themen wie Arbeitslosigkeit, Humanisierung der Arbeit, Mitbestimmung, Einkommensverteilung- und Vermögensbildung, Ordnungspolitik, Ökonomie und Ökologie, Sozialstaat und soziale Sicherungssysteme, europäische Vereinigung und Globalisierung und deren viefältige Folgewirkungen (Migration, Fremdenfeindlichkeit, Gewaltbereitschaft). Nach der erfolgten Umstrukturierung werden die Bildungsmaßnahmen verstärkt in Kooperation mit verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen, Organisationen und Gruppen sowie kirchlichen Einrichtungen durchgeführt.
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