Glaubens-ABC

Barmer Theologische Erklärung

Die „Theologische Erklärung zur gegenwärtigen Lage der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK)“ - kurz Barmer Theologische Erklärung - wurde von Karl Barth, Hans Asmussen und Thomas Breit entwickelt. Sie entstand am 31. Mai 1934 auf der Bekenntnissynode in Barmen. Es war damals als notwendig erachtet worden, das christliche Bekenntnis vor der Verfremdung durch die „Deutschen Christen“ zu schützen und den Machtanspruch des Nationalsozialismus mit dem Ziel der Gleichschaltung zurückzuweisen. Sie gilt als das wichtigste theologische Dokument aus der Zeit des Kirchenkampfes im Dritten Reich. Die Erklärung - sie besteht aus sechs Thesen - wird als wegweisendes Lehr- und Glaubenszeugnis der Kirche im 20. Jahrhundert angesehen. Die Reformierten und die Evangelische Kirche der Union rechnen sie zu ihren Bekenntnisgrundlagen.



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