Glaubens-ABC

Evangelische Kirche in Deutschland

In Deutschland gibt es zur Zeit 24 evangelische Landeskirchen, die die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bilden. Die EKD besteht seit 1945, als am 31. August die Kirchenkonferenz von Treysa die vorläufige Ordnung der EKD beschloss und einen Rat einsetzte. Die Grundordnung wurde am 13. Juli 1948 in Eisenach verabschiedet. Sie definiert die EKD als „Bund lutherischer, reformierter und unierter Kirchen“. Gliedkirchen der EKD sind:

  • Evangelische   Landeskirche Anhalts,
  • Evangelische Landeskirche in Baden,
  • Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern,
  • Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg,
  • Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig,
  • Bremische Evangelische Kirche,
  • Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers,
  • Evangelische Kirche in Hessen und Nassau,
  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck,
  • Lippische Landeskirche,
  • Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs,
  • Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche,
  • Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg,
  • Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche),
  • Pommersche Evangelische Kirche,
  • Evangelisch-reformierte Kirche,
  • Evangelische Kirche im Rheinland,
  • Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen,
  • Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens,
  • Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe,
  • Evangelische Kirche der schlesischen Oberlausitz,
  • Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen,
  • Evangelische Kirche von Westfalen und
  • Evangelische Landeskirche in Württemberg.

Die EKD hat nach ihrer Grundordnung drei Leitungsorgane: die Synode, die Kirchenkonferenz und den Rat. Die Synode besteht aus 100 von den synodalen Organen der Gliedkirchen gewählten und zwanzig vom Rat berufenen Mitgliedern; sie ist gesetzgebende Gewalt, beschließt den Haushalt der EKD und wählt in Gemeinschaft mit der Kirchenkonferenz den 15-köpfigen Rat, an dessen Spitze der Vorsitzende des Rates der EKD steht. Der Rat führt die Geschäfte zwischen den jährlich stattfindenden Synoden. Die Kirchenkonferenz wird von den Kirchenleitungen der Gliedkirchen gebildet. Sitz der Zentrale (Kirchenamt) ist Hannover.



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