Glaubens-ABC
Firmung
Die in der römisch-katholischen Kirche praktizierte Firmung (lat.: confirmatio = Bekräftigung, Befestigung) sieht vor, dass Heranwachsende, die als Kinder getauft worden sind, durch den Bischof des Bistums die Hand aufgelegt und die Stirn gesalbt bekommen. Als eigenständiges Sakrament wurde die Firmung erst durch einen Beschluss des Konzils von Florenz 1439 zum Dogma. Nach römisch-katholischem Verständnis wird die Taufe durch die Firmung bekräftigt. Sie entspricht teilweise der Konfirmation.
