Glaubens-ABC
Konzil
Wann immer es in der Kirche Streitigkeiten gab, wurde ein Konzil (lat: Versammlung) einberufen, zu dem sich meist Bischöfe versammelten, um wichtige kirchliche und theologische Angelegenheiten zu klären. Nur die ersten sieben Konzilien - darunter das Konzil von Nicäa (381) mit dem Beschluss des Nicaenischen Glaubensbekenntnisses - werden von allen Kirchen anerkannt (so genannte ökumenische Konzilien). Die römischkatholische Kirche zählt bis heute 21 Konzilien, drei davon nach der Reformation: Konzil von Trient (1545-1563) als Reaktion der römisch-katholischen Kirche auf die Reformation; Erstes Vatikanisches Konzil (1869/70) mit dem Beschluss über die Unfehlbarkeit des Papstes; Zweites Vatikanisches Konzil (1962-1965) als Reformprogramm der Kirche mit ökumenischer Öffnung.
