„Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie [die Jünger] alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“
Heinrich Bedford-StrohmPfingstbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm

Pfingsten ist für Christen das Fest des Heiligen Geistes. Jeder spricht seine eigene Sprache, und trotzdem versteht man einander. So haben die ersten Christen das Wirken des Heiligen Geistes als ein echtes Pfingst-Wunder erfahren. Wer sich öffnen will für den Geist des christlichen Pfingstfestes, der darf sich auf etwas gefasst machen. Auf die Konfrontation mit dem Anderen, mit dem Fremden. Der Heilige Geist ist kein Wellness-Manager. Er hält Zumutungen für uns bereit. Er bringt uns mit Menschen in Kontakt, die wir zunächst vielleicht erst einmal aushalten müssen, bevor wir entdecken, welchen Reichtum sie für uns bedeuten. Ich wünsche uns allen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest 2016!

"Gott spricht wie ich"

Die Übersetzung der Bibel in noch unerforschte Sprachen ist ein langwieriges Geschäft – vor allem an solchen Orten, an denen Christen nicht gerne gesehen sind.

Faszination Himmel

Seit Urzeiten beflügelt er die Menschen aller Kulturen zu spirituellen Fantasiereisen. Auch die Menschen der Bibel können sich der reichen Symbolik des Himmels nicht entziehen.


Der Geist weht, wo er will

Für die Kraft des unsichtbaren Heiligen Geistes gibt es im Laufe der Kirchengeschichte unterschiedliche Bilder.

Der Heilige Geist in der Bibel

Neben Gott-Vater und Christus ist der Heilige Geist die dritte „Person“ der göttlichen Dreifaltigkeit: Was sagt die Bibel eigentlich über den Heiligen Geist?


Wo trifft man den Heiligen Geist?

Der Heilige Geist ist nicht wolkig, luftig oder gar hölzern - und auch keine Taube. Auch wenn er sich immer wieder in unterschiedliche Gestalten „verkleidet“, so ist und wirkt er ganz konkret, sagt der Kirchenhistoriker Prof. Christoph Markschies.

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