SAT.1 "So gesehen"
Motorrad-Gottesdienst (MoGo)
30. Juni 2006
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Die hier sind an diesem Wochenende heiß begehrt – so ein gelbes Band kriegt jeder Biker, der den wohl größten Motorradgottesdienst der Welt besucht. Er wird „Mogo“ genannt und ist Sonntag in Hamburg, die Veranstalter erwarten knapp 40.000 Maschinen. Sie kommen aus ganz Europa. Vor der Kirche stehen die heißesten Öfen – und ihre Fahrer feiern einen Gottesdienst. Sie denken an die, die im letzten Jahr einen Unfall hatten. Und sie bedanken sich dafür, dass sie selbst das Jahr gut überstanden haben. Fahr nicht schneller als Dein Schutzengel fliegen kann - das ist das Motto vom Mogo. Das gelbe Band binden sich die Biker dann an die Maschinen. Das Symbol sagt: Ich glaube daran, dass Gott mich segnet. Ich kann mich auf ihn verlassen in guten Zeiten, aber auch dann, wenn es mir mal dreckig geht. Ich finde, das ist ein tröstliches Zeichen - für Motorradfahrer und alle anderen auch.
