SAT.1 "So gesehen"
Süßes in der Krise
23. Mai 2009
Mhm, die schmecken so lecker – da werde ich oft und gerne schwach und vergesse, dass ich mich ja eigentlich gesünder ernähren will. Süßigkeiten sollen übrigens auch eine wahre Goldgrube sein: Während viele Branchen in der Krise sind, verkaufen sich diese Köstlichkeiten immer besser. Allein im letzten Jahr hat jeder Deutsche im Durchschnitt 31 Kilogramm Süßkram verspeist. Das ist doch spannend: Wenn es den Menschen wirtschaftlich schlecht geht, trösten sie sich mit Süßem. Kann ich gut verstehen – diese Teilchen heben die Stimmung. Aber zum Glück gibt es ja noch mehr, was Krisen etwas leichter macht – die wirtschaftlichen und die persönlichen. Zum Beispiel: Sich selbst eine Auszeit zu gönnen. Zu sagen: heute mach ich mir mal keine Gedanken darüber, was die Zukunft bringt. Morgen geht’s dann mit frischen Ideen weiter. Mit anderen Menschen zu reden, kann auch helfen. Was ich bei anderen ablade, muss ich nicht mehr alleine schleppen. Mir gibt’s Kraft, meine Krisen mit Gott zu besprechen. Wenn ich bete, sage ich, was mir Sorgen macht. Und hoffe: Es kommen auch wieder süßere Zeiten.
