SAT.1 "So gesehen"

Ostern

03. April 2010

Das ist doch ungeheuerlich: Da ist einer gestorben, schon begraben – und plötzlich ist er wieder da. Jesus begegnet seinen Jüngern und spricht zu ihnen. Was muss das für ein Gefühl gewesen sein! Eben noch tiefe Trauer. Und dann plötzlich: Neuer Anfang. Die Herzen der Jünger müssen gebrannt haben vor Energie: Was für ein Aufbruch. Was für eine Freude Jesu Auferstehung mit sich bringt! Das Leben liegt neu vor ihnen. Für mich hat Ostern nichts von seiner Kraft verloren. Gottes Sohn hat am eigenen Leib gespürt, wie schlecht es uns gehen kann. Er ist am Kreuz gestorben. Jesu Auferstehung heißt: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Wir sterben nicht weg von Gott – wir sterben zu Gott hin. Dieses Vertrauen trägt mich durchs Leben. „Siehe, ich bin bei Euch alle Tage“, sagt Jesus. Das heißt für uns: Was für Krisen wir auch durchleben. Ob es gesellschaftliche, wirtschaftliche oder ganz persönliche sind. Wir bleiben geliebte Kinder Gottes. Und bei ihm ist Unmögliches möglich.



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