EKD betreibt seit 25 Jahren Seelsorge für Aussiedler

Hilfe bei der Integration

06. November 2002

Jährlich reisen bis zu 100.000 Aussiedlerinnen und Aussiedler vornehmlich aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion nach Deutschland. Die Integration dauert oft länger als eine Generation. Bei diesem Prozess will die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die betroffenen Menschen unterstützen. Die „Konferenz für Aussiedlerseelsorge in der EKD“ (KASS) kommt vom 12. bis 14. November in Erfurt zu ihrer Jahrestagung zusammen. Sie berichtet über 25 Jahre Aussiedlerseelsorge in der EKD.

Neuankommende Spätaussiedler sind zu etwa 50 Prozent evangelisch. Sie werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landeskirchen, der Diakonischen Werke und der EKD betreut. Auf der Jahrestagung der KASS, die unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Matthes Mustroph steht, geht es um den Erfahrungsaustausch über die Aussiedlerseelsorge in den Gliedkirchen der EKD. Außerdem stehen konzeptionelle Fragen um den "Gemeindeaufbau mit Ausgesiedelten" sowie Fragen zu den Auswirkungen des neuen Zuwanderungsgesetzes zur Diskussion.

Die Konferenz für Aussiedlerseelsorge ist aus der Arbeit des Ostkirchenausschusses der EKD hervorgegangen und wurde vor 25 Jahren gegründet. Aus diesem Anlass findet am 12. November um 16 Uhr ein Gottesdienst in der Kirche des Augustinerklosters zu Erfurt statt. Daran teilnehmen werden Vertreter aus Kirche, Staat und Ökumene. Die Predigt wird Bischof Klaus Wollenweber, der Beauftragte des Rates der EKD für die Fragen der Spätaussiedler und Vertriebenen, halten.

Hannover, 06. November 2002
Pressestelle der EKD
Anita Hartmann



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