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Stiftung KiBa und Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) fördern gemeinsam St. Marien in Bad Segeberg mit 30.000 Euro

Die St. Marienkirche in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) erhält im Jahr 2010 von der Stiftung KiBa und der DSD wichtige finanzielle Unterstützung für die umfassende Sanierung des Gotteshauses. Am 27. Juli unterzeichneten Thomas Begrich, Finanzdezernent der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Geschäftsführer der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmale (Stiftung KiBa), und Gerhard Eichhorn, Vorstandsmitglied der DSD, in Bad Segeberg den gemeinsamen Fördervertrag und überreichten ihn Vertretern der Kirchengemeinde.

Die romanische St. Marienkirche in der Karl-May-Festspielstadt Bad Segeberg ist ein frühes Beispiel norddeutscher Backsteinkunst und war Vorbild für die Dome in Lübeck und Ratzeburg. Sie steht am Anfang des monumentalen Gewölbebaus in Norddeutschland. Die dreischiffige Basilika über einem kreuzförmigen Grundriss wurde Anfang des 13 Jahrhunderts vollendet. Der quadratische Westturm, dessen Halle das Mittelschiff fortsetzt, wurde im späten 13. Jahrhundert fertiggestellt. Der romanische Charakter des Bauwerks ist im Innenraum gut erkennbar.

Die Kirche hat bedeutende Ausstattungsstücke aufzuweisen. Der Hauptaltar aus dem frühen 16. Jahrhundert hat neben dem Bordesholmer Altar den größten und bedeutendsten Altaraufsatz im Lande. Die Bronzetaufe datiert von 1447, das hölzerne überlebensgroße Triumpfkreuz stammt aus der Zeit um 1500.

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Publikationsdatum dieser Seite: Mittwoch, 1. Februar 2012 00:06