Wie die Stiftung KiBa entstand

KiBa Stiftung

Die Idee für die Gründung der bundesweit aktiven kirchlichen Baustiftung kam Ende 1996 in der Projektgruppe "Fundraising für kirchliche Baudenkmäler in den östlichen Gliedkirchen der EKD" auf. Die Hamburger Agentur MSB+K erhielt den Auftrag, eine Stiftungsstrategie zu entwickeln. Das Konzept überzeugte: Im November 1997 beschloss der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die "Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland" (KiBa), wenige Monate später erfolgte die konstituierende Sitzung des Vorstands. Im Mai 1998 wurde die KiBa auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main der Öffentlichkeit vorgestellt. Die erste Kirche, die in den Genuss von Fördermitteln der Stiftung kam, war die Schlosskirche Putbus auf Rügen. Einem größeren Publikum bekannt wurde die KiBa im Jahr 1999 durch die ARD-Benefizsendung "Damit die Kirche im Dorf bleibt". Zu diesem Zeitpunkt förderte die Stiftung bereits acht Projekte mit rund 350.000 Euro.Der "Förderverein für die Unterstützung der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (KiBa)" wurde im September 2000 in Berlin gegründet. 

Im Jahr 2001 siedelte das bis dahin in Hamburg ansässige Stiftungsbüro nach Hannover über, wo Anfang 2001 ein neues KiBa-Team unter Leitung von Superintendent Martin Ammon die Arbeit aufnahm. Zu den ersten Maßnahmen der Geschäftsführung in Hannover zählte der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stiftung KiBa und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD). Das Zusammenwirken beider Stiftungen hat sich zum Vorteil der Antragsteller durchaus bewährt. 

Ebenfalls im Jahr 2001 wurde der Vergabeausschuss der Stiftung etabliert, der seither die Förderanträge der Kirchengemeinden begutachtet, beurteilt und die zu fördernden Projekte dem Stiftungsvorstand vorschlägt. Die Arbeit der KiBa gewann an Dynamik: 2001 wurden 23 kirchliche Sanierungsprojekte unterstützt. Im selben Jahr erschien erstmals das Magazin "KiBa Aktuell", das vier Mal jährlich an Spender, Stifter, Mitglieder des Fördervereins und Interessenten an der Stiftungsarbeit verschickt wird. 

Von August 2001 bis Mai 2003 arbeitete Pfarrer Thomas Rheindorf als Spendenbetreuer im Stiftungsbüro. Von April 2003 bis April 2009 hat Pfarrer Uwe Koß der Stiftung als Fundraiser gedient. Seine Aufgaben übernahmen im Februar 2009 Reinhard Greulich und im Juni 2009 zusätzlich Pfarrer Harald Gerke. 

Insgesamt hat die Stiftung KiBa zwischen 1999 und 2012 mehr als 920 Förderzusagen für die Bewahrung von Kirchengebäuden in Höhe von rund 23,6 Millionen Euro geben können.

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Publikationsdatum dieser Seite: 25.05.2012 15:00