Ein Dorf wird gewinnen

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Am 14. September um 20.15 Uhr heißt es wieder: "Ein Dorf wird gewinnen." Der Mitteldeutsche und der Westdeutsche Rundfunk (MDR und WDR) strahlen die erfolgreiche Unterhaltungssendung zur Rettung von Kirchen live aus. Aus technischen Gründen musste die Sendung, die schon für den 4. Mai vorgesehen war, verschoben werden.

Vier Dörfer treten wieder in einen unterhaltsamen Wettstreit um den von der KiBa gestifteten Hauptgewinn von 400.000 Euro für die Sanierung ihrer Kirchen. Über Sieg und Platz entscheiden die Fernsehzuschauer mit dem Telefon. Sie können durch Anrufe oder SMS darüber befinden, welche der teilnehmenden Gemeinden sich am originellsten präsentiert. Klar ist: Wenn die Kirche im Dorf bleiben soll, dann muss das Dorf auch engagiert dahinterstehen.

Diesmal sind dabei: das thüringische Lohma im Altenburger Land, östlich von Gera gelegen; die barocke Dorfkirche ist seit Jahren nicht mehr nutzbar. Am Start auch die Gemeinde Neuengeseke bei Bad Sassendorf in Nordrhein- Westfalen mit der im Kern spätromanischen Kirche aus dem frühen 13. Jahrhundert. Die Kirche in Plötzkau, Sachsen-Anhalt, ist eine der ältesten im ganzen Land; die Kosten der dringend erforderlichen Sanierung betragen über 455.000 Euro. Und die barocke Dorfkirche im sächsischen Lenz, in der Nähe der Stadt Großenhain gelegen, ist durch einen Sturm ganz erheblich beschädigt worden und wartet ebenfalls dringend auf ihre Sanierung.

Aus dem Wettstreit um den Hauptgewinn kann natürlich nur ein Dorf als Sieger hervorgehen. Trotzdem werden alle gewinnen, denn auch die weiter hinten platzierten Dörfer erhalten wie im letzen Jahr eine KiBa-Förderung von mindestens 50.000 Euro.

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Publikationsdatum dieser Seite: 23.07.2008 01:35