Kirche und Sport
Willkommen bei "Kirche und Sport"!
"Erinnerungstag im deutschen Fußball"
um den 27. Januar 2012 am 19. Spieltag, der Bundesliga und am 20. Spieltag, der 2. Bundesliga
Einmischen statt wegsehen! - Mit dieser Aufforderung am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die DFL Deutsche Fußball Liga mit ihren Clubs am heutigen Spieltag die Fußballfans an die Opfer dieser Diktatur. Mit dem öffentlichen Erinnern an die Verfolgten und Ermordeten erweisen wir ihnen und ihren Familien Respekt und ehren sie hier im Stadion.
Fußball führt Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen zusammen. Das erleben wir jedes Wochenende in den deutschen Fußballligen. Auch bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine werden wir wieder die Erfahrung machen, wenn "der Ball im Spiel ist", das dann Grenzen überwunden werden und Menschen sich näher kommen.
Warum "Kirche und Sport"? Darum:
"Sport ist ein starkes Stück Leben. In ihm verdichtet sich Hoffnung und Enttäuschung, Freude und Niedergeschlagenheit, Gemeinsamkeit und Unterscheidungswille" (Wolfgang Huber).
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat den Sport als eines der wichtigsten Begegnungsfelder von Protestantismus und Kultur benannt: "Der Sport gehört zu denjenigen menschlichen Aktivitäten, die ihrer Natur nach zweckfrei und Teil der menschlichen Muße sein sollten. Er ist eine elementare Form, in der Menschen sich selbst als leibseelische Einheit erfahren und zugleich einander in Kooperation und Konkurrenz begegnen können".
"Tu deinem Körper etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen" (Theresia von Avila).