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WM-Blog

WM-Blog der EKD

Bitte keine Kraken mehr
Das wär's – die Weltmeisterschaft 2010 ist Geschichte und wir haben trotz recht mäßigem Finalfußball einen freudestrahlenden Weltmeister. Was bleibt? Feiernde Iberer, ernüchterte Südafrikaner, stille Deutsche und das bohrende Gefühl, dass es immer irgendwo einen Oktopus gibt, der weiß, was man diesen Sommer tun wird.
Aleae iactae sunt
"Aleae iactae sunt" - wenn mich mein Asterix-Latein nicht täuscht, sind die Würfel gefallen. Spanien ist Weltmeister, die Deutschen trösten sich mit der Bronzemedaille. Der Bundestrainer(Couch) gratuliert!
Spanien oder Holland? - egal!
Wer soll denn nun Weltmeister werden? Unsere Nachbarn in Orange oder unsere Halbfinalbezwinger in Blau-Rot? Ehrlich gesagt: Ismiregal.
Liebe Spanier...
...Glückwunsch zum Finale und auch wenn's schmerzt, muss ich zugeben: ihr hattet die bessere Mannschaft und habt verdient gewonnen.
Holland ja, aber wir???
Angst essen Seele auf. Die Angst, dass wir es heute gegen Spanien nicht schaffen. Aber Angst ist ein schlechter Ratgeber. Was tun? Nachdenken . . .
Was wissen wir über Spanien?
Klar, die Iberer sind von Anfang an der große Favorit bei dieser WM gewesen - morgen treten sie im Halbfinale gegen unsre Elf an. Zeit, sich die Jungs mit den roten Trikots etwas genauer anzusehen.
Nix gesehen und doch dabei
Ganz Deutschland hat am Samstag den glanzvollen Auftritt unserer Elf gegen Argentinien bestaunt. Ganz Deutschland? Nein, der Kirchenkater hatte familiäre Pflichten und war auf eine Hochzeit eingeladen.
Don't cry for you, Argentina
Okay, okay, das mit dem rein südamerikanischen Halbfinale war nur ne Theorie. Nun zur Praxis ("... Wahrheit ... Platz ..." und so): Zum Argentienspiel hat Bruder Ballus schon alles gesagt. Aber es gab ja noch drei andere Viertefinalspiele.
Ich sah einen neuen Himmel . . .
. . . und eine neue Erde. 4:0 gegen Argentinien. Kneif mich, oder ich fress Dich, oder mich, oder...? Also, Herrschaftszeiten, jetzt wankt die Welt.
Ich langweil' mich so!
Irgendwie ist eine Bundespräsidentenwahl selbst im dritten Wahlgang nichts gegen ein anständiges WM-Spiel. Aber wir müssen bis Freitag nachmittag warten, das sind, Moment, noch fast 32 Stunden.
Warte nur, warte nur . . .
Ja gewiss, lieber Couchbruder, der fehlende Frings steht nicht im Fokus - zur Zeit. Auch tatoomäßig kümmern wir uns heuer mehr um die Kunstwerke auf dem Oberarm der möglicherweise Bald-Bundespräsidentengattin Bettina K. aus H.
"Da hilft nur eins: FRINGS" - wirklich, lieber Bruder Ballus?
Lieber Bruder Ballus, unter http://www.ekd.de/wm2010/blog.php?e=9 hast Du damals für den Einsatz von Frings plädiert.
Heute wird man sagen müssen: Who the f*** is Frings?
die letzten Viertelfinalisten
Paraguay (sach ich ja!!!) und Spanien haben ihre Achtelfinals gewonnen und spielen nun gegeneinander im Viertelfinale. Aber richtig ansehnlich waren die Spiele gestern nicht.
Und jetzt ist erstmal Pause.
Südamerikanischer Durchmarsch
Vor ein paar Tagen habe ich laut darüber nachgedacht, ob ein rein südamerikanisches Halbfinale theoretisch möglich ist (http://www.ekd.de/wm2010/blog.php?e=40). Nun nähert sich die Praxis immer mehr der Theorie an.
Zwick mich, denn ich träume . . .
4:1 gegen England. Unglaublich, unbelievable... Natürlich: Das nicht gegebene Tor für England, das eigentliche 2:2 also, liegt wie ein Schatten über diesem Triumph, aber man muss die Kirche im Dorf lassen: Wir ware, nichtgegebenes Tor hin oder her, die bessere Mannschaft. Basta!
Per hat gepennt
Ich wachte auf und hatte keine Angst. Keine Angst vor England heute. Diese Furchtlosigkeit wurde noch durch "Bundes-Günther" Netzer genährt, der in der BamS züchtig Hoffnung machte. Aber je weiter der Tag voranschreitet, sprießen dann doch ein paar Angstkeime . . .
Pause der Besinnung
Eine kurze Pause der Besinnung: Die Vorrunde ist abgeschlossen. Was für ein Turnier! Stolze Favoriten sind gestorben: Frankreich und selbst Weltmeister Italien. Dass der amtierende Titelträger rausflog, gab es noch nicht so oft, wobei mir Frankreichs stümperhaftes Scheitern in Japan/Korea 2002 noch lebhaft vor Augen steht. Bei Italien wurde ich wieder an meine Kindheit erinnert. Damals stand in meinem WM-Buch, das ich kurz nach dem Turnier 1974 erwarb, über dem entscheidenden Spiel, dass das Vorrundenaus des amtierenden Vizeweltmeisters Italien besiegelte: "Das Aus für Italiens alte Herren".
11 Stunden, 5 Minuten
Weitgehend unbemerkt von der sportinteressierten Öffentlichkeit hat während der Fußball-WM in Südafrika das Grand Slam-Turnier in Wimbledon begonnen. Und gleich in der ersten Runde haben Nicolas Mahut (F) und John Isner (USA) ein neuen, unglaublichen Rekord aufgestellt: Ihr Spiel dauerte ungelogen 11 Stunden und 5 Minuten.
Kein Karacho. Nirgends
Klicken Sie sich durch die Erlösung - so heißt es heute bei BILD. Naja, mich hatten die vergangenen Tage sprachlos gemacht. Furiose Siege (das 7:0 von Portugal), kläglichste Niederlagen (Frankreich!) und dann die wachsende Angst vor gestern Abend, aber: Es ist vollbracht: 1:0, Sieg, Achtelfinale.
"... und grün des Lebens goldner Platz"
Angesichts der bisherigen überzeugenden Ergebnisse vor allem der Südamerikaner - und des schlechten Abschneidens der Afrikaner und Europäer - habe ich mich gefragt: Ist es eigentlich technisch möglich, dass es bei der WM ein rein südamerikanisches Halbfinale gibt?
Siegen oder Fliegen
Ich mag eigentlich keine Slogans und schon gar keine, die einem ständig in Radio und Zeitung um die Ohren gehauen werden. Aber leider ist "Siegen oder Fliegen" für unser Team gerade traurige Realität. Wir müssen gegen Ghana gewinnen. Oder?
Täuschen/Lügen
"Im Bereich des Sports wird wie im übrigen Leben gelogen und getäuscht." So sagt es der kluge Artikel "Täuschen/Lügen" im dicken "Lexikon der Ethik im Sport".
Samba geht anders
Brasilien gegen Cote d´Ivoire (vulgo:Elfenbeinküste) - das versprach ein schön anzuschauendes Spiel zu werden. Trotz der Drohungen von Coach Dunga, der Selecao nüchternen Ergebnisfussball zu verordnen, zeigten Robinho und Co. zumindest zeitweise, was sie spielerisch auf dem Kasten haben.
Wer den Cup gewinnt, ist mir egal...
nur Italien bitte nicht nochmal. Nach dem Spiel gegen die (Down)Underdogs aus Neuseeland kann man der "Ressentiment"-Hymne (http://www.youtube.com/watch?v=w2JEpEj10a8) nur zustimmen.
Holland hui, Kamerun pfui, Australien bärig - ab ins Sechzehntelfinale
Das Turnier gewinnt langsam Charakter. Und gottlob hat es nicht den zähen Zug vergangener Turniere. Torfluten sind zwar nicht zu vermelden, aber lebhaft geht es zu. Gruppe E schaffte Übersicht: Die Niederlande sind im Achtelfinale und Kamerun ist draußen. Japan und Dänemark machen Platz 2 unter sich aus.
Pech oder Sünde . . .
... das ist hier die Frage, mein lieber Kater. Natürlich war Pech dabei gegen Serbien, aber auch Glück: Es hätte 0:2 enden können, auch Serbien traf den Pfosten. Auf jeden Fall ist diese unnatürliche Leichigkeit vorbei, die uns 2006 bis ins Argentinienspiel trug. Jetzt gilt's, denn eine weitere Niederlage wäre das Aus.
Murphys Lehrstunde
"Alles was schief gehen kann, geht auch schief." Dazu eklatante Schwächen, ein scharfer Hund als Schiedsrichter, Nervenflattern und zu wenig Spieler auf dem Platz. Das ist ein sicheres Rezept für Niederlagen.
How are the mighty fall'n . . .
... (zu dt: wie sind die Mächtigen gefallen) - diese staccatoartig ausgestoßene Phrase aus der Funeralmusic für Queen Caroline von Händel durchwehte gestern mein Gemüt, als das große Frankreich Schiffbruch erlitt. 0:2 gegen Mexiko - nur ein Wunder kann die Grande Nation noch retten. Und zwar so:
Unser nächster Gegner heißt Serbien
Eine große Überraschung wird die deutsche Mannschaft für Trainer Radomir Antic nicht sein, denn eine ganze Reihe serbischer Profis spielt bei uns in der Bundesliga.
Südafrika adé?
Das sieht nicht gut aus. Das sah wirklich nicht gut aus. Das Gastgeberteam hat sich mit einer Nullzudrei-Klatsche gegen Uruguay zwar noch nicht aus der WM verabschiedet, ...
Italien: Das sollen die Titelverteidiger sein?
Die letzte Weltmeisterschaft liegt vier Jahre zurück und wir alle sind älter geworden. Italiens Mannschaft auch, das war deutlich zu merken.
Mit "Vuvus" und Posaunen
Vielleicht überlegen Sie sich das mit dem Ausfiltern der Vuvuzelas doch noch mal. Der Hildesheimer Landesposaunenwart Reinhard Gramm und Uwe Rottkamp zeigen eindrucksvoll, dass man mit den Dingern tatsächlich Musik machen kann!
Ausgetrötet: Wie man die Vuvuzelas selber abstellt
So langsam gewöhnt man sich bei der WM an die Dauerbeschallung aus zehntausenden der afrikanischen Tröten, aber so richtige Stadionatmosphäre kommt auch nicht auf. Wer selbst aktiv werden möchte, kann die „Vuvus“ zumindest am heimischen Fernseher selbst abstellen - der Kirchenkater zeigt Ihnen wie.
Man singet mit Freuden vom Sieg . . .
. . . in den Straßenschluchten von Hannover-Linden. Insofern war Einschlafen vor Mitternacht kaum möglich. 4:0, Mannomann. Das ist ja schon ein halbes Saudi-Arabien.
Torwart-Last
Als Keeper bist du immer der letzte Mann. Du trägst die Verantwortung, wenn einer rein geht - im Prinzip auch dann, wenn die Abwehr versagt hat. Und manchmal musst du gar das Endergebnis verantworten; so wie Robert Green gestern abend.
macht `nen schlanken Fuß
Das fällt selbst dem saisonal begeisterten Fußballfreund (und damit -banausen)auf: Der Ballartist von heute geht seinem Geschäft in tendenziell quietschbuntem Schuhwerk nach. Die Knallfarben sollen die Ortung des Trägers für die Mitspieler erleichtern, klärt uns Mesut Özil im Magazin der "Süddeutschen" auf. Was passiert eigentlich, wenn alle in bunt spielen?
Aus, aus, das Spiel ist aus .... Deutschland...
ist Weltmeister! - zumindest, wenn es nach der "Sendung mit der Maus" geht. Denn da ist heute morgen die "Fünf-Minuten-Weltmeisterschaft" ausgetragen worden. Wie das geht? Einfach alle angesetzten Gruppenspiele gleichzeitig auf einem Platz mit je 4 Spielern pro Land stattfinden lassen! Was man noch dazu braucht - einen völlig überforderten Referee mit der entsprechenden Anzahl von Schiri-Pfeifen für jedes Spiel.
Leider noch nicht als podcast - aber als Sachgeschichte, haha:
www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=2585
Zur Hölle mit dem Gedröhne!
So,in Gruppe A ist nix passiert. Wenn man es positiv sieht: Gehen die weiteren vier Spiele in der Gruppe A 0:0 oder 1:1 aus, dann ist Südafrika im Achtelfinale. Außerdem machten Uruguay und Frankreich keinen überragenden Eindruck. Negativ betrachtet: Südafrika hätte das 1:0 halten können, ja müssen. Das wäre der Kick gewesen. Also: Alles offen in A
Letzte Minuten der Hoffnung
Jetzt sind sie da, die letzten Minuten der ungetrübten, unzerstörbaren Hoffnung, dass Südafrika heute nachmittag gewinnt und ein Land träumen darf - vom Titel.
Daumen drücken für die Gastgeber
Lieber Schwestern, liebe Brüder! Einmal wurden wir noch wach, heißa heut‘ ist Fußballtag. Ja, die WM ist nahe herbeigekommen. Gleich geht es los. Heute Nachmittag Gastgeber Südafrika gegen Mexiko. Ich bin sowas von für Südafrika, das kann man gar nicht in Worten fassen. Das hat zwei Gründe. Erstens, Mexiko ist mir irgendwie nicht geheuer. Meine Gedanken schweifen zurück in die Jahre 1986 und 1998 . . .
"Gimme hope, Joachim"
Eine weitere Gute-Laune-Hymne zur WM kommt von "Basta", den A-capella-Jungs aus Köln. In "Gimme hope, Joachim, for Südafrika" erklären sie, warum unser Team trotz bester Eigenschaften unserer Gegner immer noch ganz weit vorne steht. Reinhören! http://www.youtube.com/watch?v=YMAvAQ3FhgQ
Kängurus und Koalas
Beutel haben beide Tiere - und sie stehen wie kaum ein anderes Symbol für den fernen Kontinent irgendwo da unten auf der Südhalbkugel. Von dort kommt unser erster Gegner in dieser WM.
"Wer den Cup gewinnt, ist..."
...ganz egal, solange es nur nicht (wieder) Italien ist! Der Song der "Vier Sterne" geht ins Ohr und macht einfach nur Spaß. Auf Youtube gibt's den vollständigen Clip unter http://www.youtube.com/watch?v=w2JEpEj10a8
Gelungene Vorspeisen vor den 11 Kängurus
3:0 in Ungarn, 3:1 gegen Bosnien-Herzegowina. Geht doch! Verglichen mit dem Zittern und Zagen vor vier Jahren sind doch die beiden letzten Testergebnisse unserer Mannschaft eine wahre Labsal. Diese Vorspeisen machen Appetit auf mehr . . .
Endlich scheint die Sonne . . .
. . . zwar nicht hier in Deutschland, aber doch in unseren fußballdeutschen Herzen, denn nach Wochen der Verunsicherung, der Düsternis und des Verlustes strahlen Hoffnungszeichen über unserer WM-Equipe: Lahm Capitano und Neuer im Tor.
Heu mihi, heu mihi . . .
Nein, das heißt nicht: "Mir ist Heu", sondern "Wehe mir!" und weh ums Herz kann einem ja schon werden. Träsch wird zu trash! Der arme junge Sportsfreund, einer der möglichen 6-er Kandidaten fällt jetzt auch noch aus. Was tun? Doch Frings?
Neue Namen im Kader
Ich liebe Süßigkeiten für zwischendurch. Zum Beispiel Schokoriegel jeglicher Art; die geben ein kurzes Glücksgefühl beim Naschen und machen ob ihrer Kalorien ein nicht gar so schweres Schuldgefühl. Und außerdem sind schon seit einiger Zeit Fußballbilder drin :-)
Ein Dichter hilft mir, halleluja!
Ballack ist verletzt. Wie bitte? Jaaa! Ballack ist verletzt!!! Was tun? Da hilft nur eins: FRINGS
Holdseligstes Leine-Glück
96 ist gerettet. Für Hannoveraner ein gutes Omen für die WM . . .
27 Erwählte
Yogi hat gewählt. Aber wer bleibt drin? Aogo und Trash? Niemals. Und dann die bange Frage: Wo ist Frings??

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Publikationsdatum dieser Seite: 03.02.2012 00:05