Haushalt der EKD

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Die Arbeitsgrundlagen der EKD

In der EKD hat die Gemeinschaft von 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen ihre institutionelle Gestalt gefunden. Ohne die Selbständigkeit der einzelnen Landeskirchen zu beeinträchtigen, nimmt die EKD zentrale Gemeinschaftsaufgaben wahr. Die demokratisch verfassten und gewählten Leitungsgremien der EKD sind Synode, Rat und Kirchenkonferenz. Sie tragen die Verantwortung für die Wahrnehmung der Aufgaben der EKD, die in deren Grundordnung festgehalten sind bzw. ihr von den Landeskirchen übertragen wurden. Dabei bildet die Festigung und Vertiefung der Gemeinschaft unter den Landeskirchen und die Koordination ihrer Meinungsbildung in wesentlichen Fragen des kirchlichen Lebens und Handelns einen inhaltlichen Schwerpunkt der Arbeit der EKD. Die Aufgaben der EKD werden hauptsächlich durch ihre Dienstleistungsfunktion gegenüber den Landeskirchen bestimmt.

Die Geschäfte von Synode, Rat und Kirchenkonferenz nimmt das Kirchenamt der EKD in Hannover wahr. Die finanzwirtschaftlichen Interessen der Landeskirchen werden über den Finanzbeirat und die Kirchenkonferenz eingebracht.

Die Finanzierung der EKD

Die EKD finanziert ihren Haushalt nahezu vollständig aus Umlagen und Zuweisungen der Landeskirchen. Die Höhe der von der jeweiligen Landeskirche aufzubringenden Beträge ergibt sich aus dem Umlageverteilungsmaßstab, der jedes Jahr neu errechnet wird und sich an der finanziellen Leistungsfähigkeit der jeweiligen Landeskirche orientiert.

Die Aufgaben der EKD

Über den EKD-Haushalt werden insbesondere solche Aktivitäten gefördert, die für den gesamten Protestantismus in Deutschland von Bedeutung sind. Dazu gehören z.B.:

  • die in vielen kirchlichen Handlungsfeldern tätigen Dachverbände der landeskirchlichen Werke und Einrichtungen (z.B. im Bereich der Sonderseelsorge, der Jugend-/ Männer- und Frauenarbeit)
  • die kirchliche Arbeit mit bestimmten Personen und Gruppen in Deutschland (z.B. mit Christen anderer Sprache und Herkunft),
  • das Diakonische Werk der EKD
  • die weltweite ökumenische Zusammenarbeit (z.B. mit den Partnerkirchen und im ÖRK, der KEK und der GEKE),
  • die deutschsprachigen evangelischen Auslandsgemeinden auf der ganzen Welt,
  • der Kirchliche Entwicklungsdienst (KED),
  • die publizistische kirchliche Präsenz in Medien und Öffentlichkeit (Presse, Funk, Film, Fernsehen und Internet),
  • die theologischen, religionspädagogischen und sozialethischen Wissenschaften
  • und besondere Versorgungslasten (z.B. die Versorgungsbezüge von heimatvertriebenen Geistlichen, die ihre Versorgungsansprüche durch den Krieg und seine Folgen verloren haben und bei ihrem Dienst in Deutschland keine ausreichenden Versorgungsansprüche mehr aufbauen konnten - sog. Ostpfarrerversorgung).

Außerdem vertritt die EKD die Anliegen der Landeskirchen gegenüber der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, nimmt Stellung zu einzelnen die Kirche betreffenden oder ethische Fragen berührenden Gesetzgebungsvorhaben und bringt evangelische Positionen zu wichtigen Themen und Ereignissen in die gesellschaftliche Diskussion ein.

Haushaltsübersicht 2016

Thema Haushalt

Thema Bilanz

  • Bilanz der EKD 2014

    Upload am: 30.11.2015

  • Bestätigungsvermerk des Oberrechnungsamtes zur Jahresrechnung der EKD 2014

    Upload am: 30.11.2015

  • Bewertungsrichtlinie der EKD | von Kirchenamt der EKD - Abteilung Finanzen

    Upload am: 21.05.2014

    Stand: 10.09.2013

  • Anhang zur Bewertungsrichtlinie der EKD - Wäganteile

    Upload am: 21.05.2014

  • EKD zieht Bilanz, erstmalige Eröffnungsbilanz der EKD zum 1. Januar 2013

    Upload am: 11.11.2014


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Publikationsdatum dieser Seite: 14.06.2016 12:50