Kamelle, Kölsch und Kultur

Der Kirchentag 2007 kommt nach Köln

29. Mai 2005

Katholische Karnevalshochburg, Medienstadt, Kulturmetropole: Ins rheinische Rom, nach Köln am Rhein, kommt der nächste Kirchentag, der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 6. bis 10. Juni 2007.

Die viertgrößte Stadt in Deutschland hat ein Symbol, das jedes Kind kennt: der Dom, seit bald zehn Jahren Weltkulturerbe. In der größten gotischen Kirche Nordeuropas sind die Reliquien der Heiligen Drei Könige aufbewahrt. Jedenfalls ist der Dom die Predigtstätte des Kölner Erzbischofs.

Belegt ist, dass es außer Katholiken auch Protestanten gibt in dieser Stadt. Die „Prots-Sitzung“, die kabarettistisch-anspruchsvolle evangelische Karnevalssitzung, tagt übrigens alle zwei Jahre – wie der Kirchentag.

Auch der Kölner Kirchentag werde eine ausgeprägte ökumenische Dimension haben, sagt Nikolaus Schneider, der Präses der gastgebenden Evangelischen Kirche im Rheinland. Allerdings werde es im „rheinischen Rom“, ergänzt seine Vertreterin, Vizepräses Petra Bosse-Huber, „keinen Kirchentag im Schatten“ geben, „schon gar nicht im Schatten des Doms“.

Bonbon dabei

Karneval und Kamelle, Klüngel, Kölsch und Kultur – mit diesen Stichworten wirbt die Einladungskarte, die die Teilnehmerinnnen und Teilnehmer des Abschlussgottesdienstes in Hannover für Köln 2007 erhalten haben. Nur eine Karte? Keineswegs. Um einen Vorgeschmack auf Köln zu geben, klebt an der Einladung eine Kamelle.

„Wenn dein Kind dich morgen fragt, was machst du im Juni 2007, dann antworte: Wir sind eingeladen zum 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln“, sagte Präses Schneider beim Abschlussgottesdienst in Hannover. Die Kirchentagsbesucher könnten sich auf „rheinische Weltoffenheit und kölsche Gastfreundschaft“ freuen, auf eine pulsierende Stadt, rheinische Frömmigkeit und Fröhlichkeit.


Weitere Informationen unter:
www.ekir.de/kirchentag

Kirchentags-Online-Redaktion
Anna Neumann



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