Klöster und Stifte der Klosterkammer Hannover auf dem Kirchentag

25. Mai 2005

Nach ihrer Präsenz beim Ökumenischen Kirchentag in Berlin im Jahr 2003 treten die 17 Klöster und Stifte im Verwaltungsbereich der Klosterkammer Hannover nun erstmals auch auf einem evangelischen Kirchentag auf. Auf dem 30. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover stellen sie gemeinsam mit den Klöstern St. Marienberg, Helmstedt, und Zur Ehre Gottes, Wolfenbüttel, vom 26. bis 28. Mai 2005 von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Themenhalle „Spiritualität“ (Messegelände, Halle 4) mit einem aus vier Themenabschnitten bestehenden repräsentativen Stand ihre Arbeit und das Leben in ihren Häusern vor. Auch Informationen über die Klosterkammer Hannover und ihre Betreuungsarbeit gegenüber den Klöstern und Stiften werden auf dem Stand gegeben. Konventualinnen und Kapitularinnen aus den Klöstern und Stiften sowie Vertreterinnen und Vertreter der Klosterkammer stehen für Informationsgespräche zur Verfügung.

Die Themenhalle „Spiritualität“, an deren Gesamtkonzeption und praktischer Umsetzung die Klosterkammer mitgewirkt hat, will das „Leben als Pilgerweg zu Gott“ abbilden. In zwölf künstlerisch gestalteten ‚Kapellen’ werden Stationen eines Weges gezeigt: Aufbrechen – Unterwegs sein – Ankommen – Heimkehren. Am Weg dieser Kapellen sind die Klöster, Stifte und Evangelischen Gemeinschaften zu finden.

Der thematisch gegliederte Stand der Klöster und Stifte enthält einen Informationsbereich mit 21 Schautafeln, die Auskunft über jedes Kloster und Stift geben. In einem weiteren Bereich können die Besucher „Sakrale Räume“ erleben; Fotografien und Kunstwerke lenken die Aufmerksamkeit auf Raumausschnitte, Sakralfiguren und Menschen in den Klöstern. Hiermit wird gezeigt, wie sehr das heutige Alltagsleben in den Klöstern und Stiften auch von der Sorge um die Pflege und Interpretation des überlieferten christlichen Kunst- und Kulturgutes geprägt ist. Zugleich gibt hier die Bau- und Restaurierungsabteilung der Klosterkammer Einblicke in ihre Arbeit bei der Erhaltung der Klöster und Stifte. Dabei stehen die wissenschaftlichen und architektonischen Herausforderungen ebenso im Mittelpunkt  wie der für diese verantwortungsvolle Aufgabe unerlässliche  Respekt gegenüber den sakralen Räumen und Kunstwerken.

Ein dritter Stand eröffnet sich den Besuchern im „Beten und Tun“; hier kann gewebt werden, können Gebetsanliegen aufgeschrieben und in ein Kreuz gestickt werden, Klosterstich und klösterliche Schrift können erlernt werden.

Ein vierter Bereich, der „Raum der Stille“, will die Abgeschlossenheit des klösterlichen Lebens ausdrücken und zugleich zur Einkehr einladen.

Klosterkammer Hannover
Öffentlichkeitsdezernat
Eichstraße 4
30161 Hannover
Tel. 0511 / 3 48 26 – 313
Fax 0511 / 3 48 26 – 599
E-Mail: info@klosterkammer.de



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