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Pfeiffersche
Stiftungen
Magdeburg-Cracau
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Seit fast einhundert Jahren leben und arbeiten
Diakonissen in Magdeburg. "Einhundert Jahre, ein flüchtiger Augenblick im
Zeitmass Gottes - für unser Leben eine lange Spanne Zeit ...," so beginnt ein
Jubiläumsheft aus dem Jahr 1989 und beschreibt die Geschichte und das Wirken der
"Pfeifferschen Stiftungen" im Magdeburger Stadtteil Cracau. Gegründet von
dem Pfarrer und späteren Superintendenten Gustav
Adolf Pfeiffer (1837-1902), ist die Arbeit in diesen Heimen und Krankenhäusern ohne die
unzähligen Diakonissen nicht denkbar. Die aufstrebende Schwerindustrie in der
Magdeburger Region brachte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts soziale
Veränderungen mit sich -- und viel Not und Armut für die Kleinkinder, Kranken und Alten.
Die Pfeifferschen Stiftungen - und so auch immer die
Diakonissen - antworteten darauf, indem sie Schulen für Kleinkinder einrichteten,
Krankenstationen vor Ort in den Kirchengemeinden oder auch Krankenhäuser
gründeteten und zudem Möglichkeiten für die Ausbildung und Betreuung von behinderten
Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen schufen. Dieses grosse Arbeitsfeld brauchte
aber Menschen, die ihren Einsatz aus der Überzeugung vom christlichen Gebot der
Nächstenliebe heraus tun. Mit viel Sachverstand setzten sich die meisten der
Schwestern in den verschiedensten Arbeitsbereichen der Pfeifferschen Stiftungen ein,
andere in Aussenstationen, Kirchengemeinden, Jugendheimen oder anderen
Krankenhäusern.
Das Mutterhaus in den Pfeifferschen Stiftungen ist heute zugleich
Heimat für den Feierabend der noch rund 50 Schwestern. Die dem Mutterhaus
zugehörende Diakonische Schwestern-und Bruderschaft umfasst nochmals 28 Schwestern und 4
Brüder, die überwiegend in den Pfeifferschen Stiftungen tätig sind.
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Homepage der Pfeifferschen Stiftung
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