Bischof Huber: Auf Kirchentag gibt es keine Wahlkampfreden

26. Mai 2005

Berlin (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, hat Befürchtungen zurückgewiesen, der Kirchentag in Hannover könnte zu Wahlkampfreden missbraucht werden. Die eingeladenen Politiker wüssten ganz genau, dass sie zu inhaltlichen Fragen Stellung nehmen müssten, sagte der Berliner Bischof am Donnerstag im RBB-Inforadio. Der Kirchentag sei schon immer nicht nur ein Glaubensereignis, sondern auch ein politisches Ereignis gewesen.

Die evangelische Kirche habe auch die Aufgabe, immer wieder auch politische Fragen aufzuwerfen, betonte Huber. "Die Sorge darüber, dass die Macht der Wirtschaft zu einer Ökonomisierung unseres Lebens und Denkens führt, ist da." Dazu werde es auf dem Kirchentag "klare Gegengewichte" geben.



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