Hundertwasserkreuz

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Fortsetzungsstudie "Singen im Gottesdienst"

Singen und Gottesdienst gehören eng zusammen. Lieder haben im Gottesdienst eine wichtige Funktion: Durch sie werden Emotionen freigesetzt, durch sie kommt der ganze Mensch zum Klingen, durch sie kann sich die Gemeinde ausdrücken. Im Singen alter und neuer Kirchenlieder wird die Freude des Glaubens zum Ausdruck gebracht und das Lob Gottes unterstrichen.

Vor diesem Hintergrund möchte die Liturgische Konferenz die Befragung zum Singen im Gottesdienst fortsetzen. Sie schließt an die vor kurzem erschienene empirische Studie "Singen im Gottesdienst" an, die im Auftrag der Liturgischen Konferenz herausgegeben wurde. Das Ergebnis der ersten Befragung war erfreulich:

  • Erstens wird der Gemeindegesang von vielen Gottesdienstbesuchern sehr positiv bewertet
  • Zweitens bildet das Kennen von Liedern eine wesentliche Voraussetzung für das lustvolle Mitsingen
  • Drittens wirkt sich die Arbeit der Chöre positiv auf das Singen im Gottesdienst aus.

Die erste Befragung war regional recht eingeschränkt. Die meisten der ca. 4000 ausgefüllten Fragebögen stammten aus dem Bereich der Rheinischen und Westfälischen Landeskirchen. Nun sollen auch andere Regionen in Deutschland in den Blick genommen werden.

Die Befragung soll an den Adventssonntagen 2011 durchgeführt werden, da voraussichtlich in dieser Zeit das Teilhabeverhalten dem Ziel der Studie entgegenkommt, ein möglichst breites Spektrum an Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern zu untersuchen.

Ich bitte Sie, die Liturgische Konferenz bei der Studie zu unterstützen, indem Sie sich den Fragebogen herunterladen, ihn nach dem Besuch eines Gottesdienstes in der Adventszeit vollständig ausfüllen und ihn an die Geschäftsstelle der Liturgischen Konferenz senden. Dies können Sie entweder in Briefform tun oder per Mail. Im letzteren Fall bitten wir Sie, uns ihre Postleitzahl mitzuteilen.

Anschrift:
Geschäftsstelle der Liturgischen Konferenz
Herrenhäuser Straße 12
30419 Hannover
E-Mail: lk@ekd.de

Fragebogen (pdf-Download)


Liturgische Konferenz begrüßt Liederliste aus Baden-Württemberg
Zwei Landeskirchen haben Liste mit "Kernliedern" vorgeschlagen

An die Leitenden Geistlichen der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich die Liturgische Konferenz nach ihrer Herbstplenartagung 2007 in Hildesheim gewandt. Die von den evangelischen Landeskirchen in Württemberg und Baden entwickelte Kernliederliste wurde auf besagter Herbsttagung beraten. Die Liturgische Konferenz empfiehlt in einem Schreiben, diese Initiative der Landeskirchen im Südwesten aufzunehmen.


Arbeit am Neuen Kirchenjahr

Ein Arbeitsausschuss der Liturgischen Konferenz hat sich mit Fragen des Neuen Kirchenjahres befasst. Bei ihrer Frühjahrstagung 2005 in Magdeburg hat die Konferenz ein Impulspapier verabschiedet, das zehn Maßgaben zur liturgischen Erneuerung des Kirchenjahres formuliert.

Eine wesentliche Frage ist, wie Menschen Zugänge zum Kirchenjahr finden können, die nur gelegentlich zur Kirche gehen. Das Papier schlägt vor, von einem Grundrhythmus auszugehen, wie er von den Festen Weihnachten, Ostern, Pfingsten und der "späten Zeit des Kirchenjahres" (Erntedank, Totensonntag) vorgegeben wird. Deutlicher als bisher sollen Gottesdienste von ihren lebensweltlichen Bezügen her gestaltet werden. Hier nimmt das Papier Impulse von Bewegungen wie "Advent ist im Dezember" oder "Sieben Woche ohne" auf. Das Papier will in den Kirchen einen Diskussions- und Arbeitsprozess zur Erneuerung des Kirchenjahres und seiner Gestaltung unter Gegenwartsbedingungen anstoßen.



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Publikationsdatum dieser Seite: 02.02.2012 10:08